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Baronie Kupferflamme

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GeschichteBearbeiten

Der Name Kupferflamme taucht bereits recht früh in den Annalen von Quel'Thalas auf, wurde jedoch nie mit großer politischer Macht, exorbitantem Reichtum oder anderen Dingen in Verbindung gebracht, die den Adel sonst auszeichnen. Die Baronie Kupferflamme entstand vor etwa 2800 Jahren, als der Weltenwanderer Maethrion Kupferflamme, der sich in den Trollkriegen verdient gemacht hatte, zum Waldläufergeneral befördert wurde und damit einhergehend einen erblichen Adelstitel erhielt. Die Ambitionen des neuen Barons fielen jedoch recht mager aus, hatte er seine gesamte Existenz doch dem Dienst an König und Volk verschrieben. Diese Geisteshaltung sollte sich fortan als bezeichnendes Merkmal des Adelsgeschlechts herauskristallisieren und fand auch ihren Niederschlag in dem Wahlspruch des Hauses:

In Ehre leben, in Treue dienen, in Stolz fallen

Grob betrachtet war das einzige, bedeutsame Merkmal der Baronie Kupferflamme im Laufe der folgenden Millennien ihre Unbedeutsamkeit. Nach dem heldenhaften Tod des Gründers im Kampf gegen eine marodierende Bande der Amani sollte kein Kupferflamme wieder ein vergleichbares Amt bekleiden. Die meisten Söhne und Töchter des Hauses fanden ihren Platz im Militär oder in der Verwaltung von Quel'Thalas, wobei ein Rang in den Reihen der Waldläufer als höchstes, erstrebenswertes Ziel galt. Nicht selten lautete der Name eines Leutnants oder Hauptmann daher auch "Kupferflamme". Heutzutage nennenswert wäre lediglich eine lange und tiefe Freundschaft zu der geachteten Windläuferfamilie, die jedoch bereits vor mehr als hundert Jahren abkühlte.

Trotz allem gab es natürlich, wie in jeder guten Adelsfamilie, ein paar schwarze Schafe. Diese werden hier deshalb namentlich erwähnt, weil ihre Geschichten sich von dem einheitlichen Grau der übrigen Familienmitglieder abheben.


Nennenswerte PersönlichkeitenBearbeiten

  • Rethilion Kupferflamme

Ein Enkel des Familiengründers Maethrion drohte damals, die sich abzeichnenden Familientradition in eine völlig andere Richtung zu leiten, als er auf die Wünsche seines Vaters pfiff und sich statt der Waldläuferausbildung dem Studium der arkanen Magie zuwandte. Er brachte es schlussendlich sogar zum Magister und stellvertretenden Leiter des Arkaneums - eine beeindruckende Leistung, welche die Familie jedoch nur widerwillig zu würdigen wusste. Zum Glück verstarb er kinderlos und sein jüngerer Bruder, Lyrowen, ein braver und ehrenwerter Leutnant der Waldläufer, übernahm das Erbe und führte das Haus wieder auf Kurs.


  • Aelendria Kupferflamme

Mit der Erwähnung dieses Namens vermochte man noch lange nach dem Tod der Elfe, den Zorn der Familie auf sich zu ziehen. Das Mädchen, welches anfangs brav den vorgezeichneten Weg durch das Militär ging und sich zur hochdekorierten Weltenwanderin hochschuftete, geriet im Alter von 157 Jahren plötzlich in etwas, das man heute wohl als Midlife-Crisis bezeichnen würde. Sie verließ ihren Verlobten, den die Eltern eigentlich als überaus gute Partie ausgesucht hatten, und ging eine Beziehung mit einem Menschen ein, gebahr ihm sogar Kinder. Natürlich wurde sie aus der Familie verstoßen und ihr Name aus den offiziellen Büchern getilgt, dennoch behielt man sie in Erinnerung - ihr Verbrechen war schließlich von nie gekannter Schande für die Familie.


  • Rodaerias Kupferflamme

Dieser Name hat der Familie wohl nach ihrem Gründer die meiste Ehre und Bekanntheit beschert, obwohl sein Lebenswandel zu seinen Lebzeiten von den übrigen Familienmitgliedern bestenfalls mit Befremden und schlimmstenfalls mit offener Abscheu gesehen wurde. Der zweite Sohn des damaligen Barons fiel schon negativ auf, als er statt der militärischen Karriere sich dem Studium der Rechtswissenschaft verschrieb. Als er dieses dann noch ohne Abschluss abbrach um in den Kreisen und Salons der avantgardistischen, intellektuellen Elite zu verkehren und sich der Schriftstellerei zu widmen, war es lediglich der Umstand, dass er nicht der Haupterbe war, der ihn davor bewahrte, enterbt und verstoßen zu werden. Rodaerias Kupferflamme wurde zu einem der Begründer und großen Namen der Immersangromantik, welche die klassische Epoche der thalassischen Literatur beendete und die versteinerten Konventionen erneuerte. Er war es zudem, der die thalassische Rechtschreibung vereinheitlichte und reformierte, zu der Schriftsprache, die wir heute kennen. Seine Romane und Gedichte gelten heute als Klassiker und werden immer noch gelesen, haben sogar Eingang in die Schulbücher gefunden. Er ist der Urgroßvater des heutigen Barons und man sagt oft, Maireon käme ganz nach ihm.


  • Elarielle Kupferflamme

Die jüngste Generation des Hauses ist von schweren Schicksalsschlägen gezeichnet. Neben dem Komplott, welches Baron Araedron und seine Gemahlin Selvannia das Leben kostete, und den Kriegen der jüngeren Vergangenheit, welche die Familie stark ausgedünnt zurückließen, befinden sich jetzt auch noch zwei schwarze Schafe in den Reihen der Familie.

Eines davon ist Elarielle Kupferflamme, derzeitig aufstrebender Stern und Sopranistin an der königlichen Oper. Kurz vor dem Ende ihrer Ausbildung zur Waldläuferin wurde sie beim Singen in der Taverne entdeckt und von einem reichen Mäzen, der ungenannt blieb, unter seine Fittiche genommen. Die Familie zürnte, doch Elarielle ließ sich davon nicht beirren und tauschte das Leben in der Kaserne gegen das Leben auf der Bühne. Ihr Talent hat sie totz ihres vergleichsweise jungen Alters von knapp 120 Jahren bereits an die Spitze des Sängerolymps gebracht und sie zum gefeierten Wunderkind gemacht, welches dabei ist, alten Größen wie Fiero Feuerglanz den Rang abzulaufen.


Maireon ist das Oberhaupt der Baronie und verkörpert alles, was seine Vorfahren verachtet haben. Nach einem überaus mittelmäßigen Abschluss am Arkaneum enterbte sein Vater Araedron ihn und setzte seine Zwillingsschwester Mairead als Erbin ein. So gezwungen, sich seine eigenen Brötchen zu verdienen, wurde Maireon sehr kreativ und betätigte sich in fast romantisch anmutender Manier als Schatzsucher und Händler - mit überraschendem Erfolg. Bald wurde er von den Museen und Forschungseinrichtungen verschiedenster Städte angeheuert und verdingte sich als Veranstalter und Leiter von zivilen Expeditionen in unbekannte und unerschlossene Gebiete. Er arbeitete für die Forscherliga, für die Kirin Tor und natürlich für die archäologische Akademie in Silbermond. In den Wirren des dritten Krieges tauchte der junge Elf unter.

Maireon color.jpg

Nach der Zerstörung von Silbermond durch Arthas und dem Tod des Königs zählten seine Eltern Araedron und Selvannia zu den Elfen, welche laut und offen gegen Kael'thas Bündnis mit Illidan und den Naga protestierten. Es war das erste Mal, dass ein Mitglied des Hauses Kupferflamme gegen eine Entscheidung des Königs sprach - und auch das letzte Mal. Araedron und Selvannia wurden wenige Wochen, nachdem ihre Position öffentlich geworden war, nachts in ihren Betten ermordet. Dieser Akt brachte den Protest gegen das Bündnis mit den Naga einigermaßen rasch zum Erliegen. Mairead Kupferflamme, nun Baronin des Hauses, verriet ihren Vater sogar noch im Tod, als sie ihren Titel freiwillig an ihren Bruder abtrat und Kael'thas und seinen Truppen in der typischen, kupferflamm'schen Loyalität nach Nordend folgte. Sie folgte dem König jedoch nicht in die Scherbenwelt, sondern kehrte nach Silbermond zurück um ihrem Bruder beim Wiederaufbau des Hauses zur Hand zu gehen. Sie verschwand in den Wirren der Offensive der zerschmetterten Sonne auf Quel'Danas und gilt seither als verschollen.

Maireon hat seither den Reichtum seines Hauses fleißig gemehrt und die Baronie ist vermögender als jemals zuvor. Neben seinen Expeditionen und dem Kunsthandel hat der Baron sein restliches Leben ebenfalls Kultur und Genuss verschrieben: Er unterstützt junge Künstler finanziell und hat sich in Silbermond als meinungsbildender Kritiker von Opern und Theaterstücken etabliert. Desweiteren ist er das Objekt zahlreicher Gerüchte, wobei viele sich hier um das freizügige, exzentrische Leben des Rothaarigen drehen.

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