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Vorwort I. Die Konsequenzen seiner Verleumdung II. Die Suche beginnt III. Die ersten Lebenszeichen von Sybilla IV. Wichtige Ereignisse beim Roten Wagen V. Alte Freunde und Neue Feinde VI. Das "neue" Leben beginnt VII. Das erneute Zusammentreffen mit dem Scharlachroten Kreuzzug VIII. Untersuchungen in Seenhain

Gánndor und die Leylinien oder auch ein Krieger als Botenjunge Bearbeiten

Im letzten Teil meiner Geschichte erzählte ich Euch vom Beginn meiner Suche in der Scherbenwelt. Dieses Kapitel wird Euch zeigen, was mich dort erwartete. Der Titel soll lauten: Gánndor und die Leylinien oder auch ein Krieger als Botenjunge.

Schon einige Tage hielt ich dieses merkwürdige Buch aus der Bibliothek in Alerias Feste in der Hand. Wen sollte ich nur fragen? Da fiel mit Vela von Wolkenstein wieder ein… sie war Feuermagierin und hatte mir vor meiner Abreise ihre Unterstützung zugesagt. Vielleicht konnte sie mir ja helfen.

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Vela unterstützt Gánndor bei seiner Suche

Ich lies ihr also eine Nachricht zukommen, dass ich sie gerne in Alerias Feste treffen wollte. Nur wenige Stunden vergingen, bis Vela die Feste erreichte. Es war schön mal wieder ein freundliches Gesicht zu sehen, nach all den Strapazen.

Nach kurzer Begrüßung erklärte ich ihr, was bisher geschehen ist. Meine Hinweise von der Höllenfeuerhalbinsel bis zu meiner Ankunft hier in der Feste. Dann wies ich ihr das Buch und sie begann es zu studieren. Einige Zeit später sagte sie mir, dass es wohl Störungen der Leylinien hier in den Wäldern von Terrokar gab. Die Leylinien seien der Quell der Magier. Wenn diese hier nicht mehr richtig flossen, könnte das dazu führen, dass Zauber nicht mehr richtig oder gar nicht funktionierten. Unfälle seien daher vorprogrammiert.

Auch schien jemand herausgefunden zu haben, dass Anhänger von Blutelfen, den Feuerschwingen, hier weit im Nordosten der Wälder etwas damit zu tun hätten. Das war alles, was an Informationen in diesem Buch stand.

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der Posten der Feuerschwingen

Die Feuerschwingen… dorthin würde meine Reise mich also als nächstes führen. Ich bedankte mich bei Vela für ihre schnelle Hilfe und machte mich sogleich auf den Weg. Zuviel Zeit hatte ich schon hier verloren. Als ich den Posten untersuchte, sah ich im Zentrum mehrere Magier, die sich an einer Art Kugel zu schaffen machten.

Doch von Sybilla fand ich hier keine Spur. Was sonst hätte sie wohl mit diesem Buch gewollt?

Auf dem Rückweg traf ich einen wandernden Zerschlagenen. In meiner Verzweiflung zeigte ich ihm das Bild von Sybilla und tatsächlich meinte er diese Frau gesehen zu haben. Er schickte mich zu einem Freund von ihm in der Knochwüste. Er sei dort mit einer Karawane unterwegs gewesen und angegriffen worden. Dort wollte auch diese Frau hin. Der Name des Freundes war Soolaveen.

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Am Rande der Knochenwüste

Ich bedankte mich bei dem Mann und ritt so schnell ich konnte zurück nach Süden. Als ich die Knochenwüste erreichte, stockte mir der Atem. Nicht umsonst trug die Landschaft diesen Namen. Der Boden bestand regelrecht aus Knochen… riesige Türme von Knochen lagen überall und Geier umkreisten sie. Eine trostlose Landschaft… etwas Schlimmes musste sich hier einst ereignet haben.

Ich versuchte also die Karawane zu finden und schlich mich durch diese feindselige Gegend. Dann sah ich Rauch am Horizont und bewegte mich darauf zu, bis ich die Umrisse von Wagen erkannte. Ich hatte sie gefunden.

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Soolaveen

Schnell eilte ich die letzten Meter, bis ich die Sicherheit der Karawane erreichte. Dort angekommen verlor ich keine Zeit und fragte sofort nach Soolaveen. Er stand nicht weit weg und ich befragte ihn sofort nach Sybilla. Er jedoch wollte davon nichts wissen. Wie ich dazu käme, ihn nach so etwas zu fragen. Allerdings hätte er da einen Auftrag für mich und wenn ich ihm diesen Gefallen tun würde, so würde er mir helfen.

Ich hatte also keine Wahl, musste ich doch von ihm erfahren, wo Sybilla abgeblieben war. Daher erklärte ich mich bereit ihm zu helfen. Es war keine grosse Sache. Er beauftragte mich eine Nachricht zu überbringen und gab mir einen Umschlag mit dem er mich zur Managruft schickte.

Die Managruft sei eines der unterirdischen Gangsysteme, die unter der Auchindoun, dieser ehemaligen Festung mitten in der Knochenwüste lagen. Dort sollte sein Auftraggeber schon darauf warten. Wenn ich dies für ihn übernehmen würde, so würde er mir sagen, was er wusste.

Und wieder machte ich mich auf den Weg…auf einen Botengang… Normalerweise wäre ich für solche Aufträge zu stolz… doch es war ja nicht für irgendetwas, sondern für Sybilla.

Diese ehemalige Stadt war riesig. Man munkelt, dass nach dem zweiten Krieg dort von der Horde eine riesige Armee aufgestellt worden sei, die jedoch von den mutigen Soldaten, die sich damals hinter das grosse Portal wagten, zerstört worden sei.

Je näher ich diesem Ort kam, um so seltsamer wurde es. Skorpione und Geier wohin man schaute. Doch als ich einen Weg hinein fand, lag eine vollkommene, unheimliche Ruhe über den Ruinen.

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nahe der Managruft

Ich schlich mich weiter zu dem Punkt, an dem, wie mir Soolavee sagte, sein Auftraggeber warten würde. Doch ich fand niemanden. Ich suchte die gesamte Gegend ab. Niemand war in dieser Stadt. Zornig und irritiert ritt ich zurück zu Soolavee. Als ich ihm davon berichtete zuckte er nur mit den Schultern und meinte, sein Auftrag sei es gewesen dieses Schreiben abzuliefern. Daher sei mein Auftrag ebenfalls erfüllt. Während er diese Worte sprach warf er das Schreiben in die Flammen.

Und so begann er mir zu erzählen, was er wusste. Er sei sich sicher diese Person hier in der Karawane gesehen zu haben. Sie sei im Auftrag der Kirin Tor unterwegs. Er bekam mit, wie sie sich mit einem anderen Magier über die Störungen der Leylinien in den Wäldern von Terrokar unterhielt. Sie habe hierzu neue Erkenntnisse gewonnen und müsse nun einem „Rat“ berichten. Anscheinend hatten sie die Karawane als abgelegenen Treffpunkt vereinbart, um sich ungestört unterhalten zu können. Danach seien beide Magier verschwunden, in Richtung Norden, sicher nach Shattrath. Das Gespräch der beiden Magier sei noch nicht sehr lange her, vielleicht einen halben Mondzyklus.

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Erinnerungen an Sybilla

Da hatte ich meine Antwort. Sybilla war vor kurzem hier und wollte zurück zum „Rat“. Es konnte sich nur um den Rat der Kirin Tor handeln… Meine Reise würde mich als erneut nach Dalaran führen.

Dalaran… die magische Stadt in Nordend. Dort hatte das Unheil mit Floreanna seinen Lauf begonnen. Sollte diese Stadt nun mein Glück oder Unglück fortsetzen? Ich verwarf schnell diesen Gedanken, denn wichtig war nur, Sybilla war noch am Leben… oder zumindest stieg meine Hoffnung darauf immens.

Ich bedankte mich bei Soolavee und machte mich sofort auf nach Shattrath. Von dort wollte ich das Portal nach Sturmwind nutzen, um meine Reise nach Nordend, nach Dalaran fortzusetzen. Als ich Sturmwind erreichte, schickte ich einen Boten zu meinen Freunden beim Wagen, dass mich meine Suche nun nach Nordend und Dalaran führte.

Was dort geschah meine Freunde, ist ein anderes Kapitel meiner Geschichte.



Gánndor und der kalte Kontinent oder auch ein Krieger friertBearbeiten

Im letzten Teil meiner Geschichte erzählte ich Euch von den Ergebnissen meiner Suche in der Scherbenwelt. Dieses Kapitel beschreibt Euch, was mich schliesslich in Nordend erwartete. Der Titel soll lauten: Gánndor und der kalte Kontinent oder auch ein Krieger friert.

Als ich aus dem Magierturm Sturmwinds heraustrat, atmete ich die gute, alte Luft Azeroths ein. Zuhause…. war mein erster Gedanke. Ja, Sturmwind war tatsächlich mein Zuhause geworden. Doch was war ein Zuhause, in dem niemand auf einen wartet.

Daher machte ich mich sofort weiter. Zuerst musste ich meine Rüstung instand setzen lassen. Die notdürftigen Aufarbeitungen unterwegs bei den verschiedensten Schmieden war lange nicht ausreichend. Auch meine Schwerter musste ich wieder schärfen lassen, bevor ich nach Nordend weiterreiste.

Dalaran war mein Hauptziel, doch wollte ich ein Portal nur im letzten Notfall nutzen. Ich würde lieber auf herkömmlichem Wege nach Dalaran reisen, auch wenn dies zu bedeuten hatte, dass ich noch etwas länger warten musste. Zu lange wartete ich schon, als dass ich jetzt aufgrund von Ungeduld so handeln würde.

Also machte ich mich zuerst auf ins Zwergenviertel Sturmwinds. Dort gab es viele gute Schmiede, die mir meine Ausrüstung reparieren und sogar verbessern konnten. Nachdem ich mit einem Schmied einen Preis für seine Arbeit ausgehandelt hatte, wollte ich der Kathedrale einen Besuch abstatten.

Viel hatte sich die letzte Zeit hier in Sturmwind geändert aber auch vieles ist wie es immer war. Einige Paladine stehen an der Kathedrale, immer ein offenes Ohr für die Bevölkerung Sturmwinds. Priester wandern umher und auch Bettler sitzen in den Ecken und hoffen auf den ein oder anderen edlen Spender.

Dort traf ich erneut auf Floreanna. Sie saß dort auf einer Bank. Seltsamerweise trug sie wieder ihre Arbeitskleidung im Dienste der Stadtreinigung… ich beschloss mich kurz zu ihr zu gesellen. Sie war sichtlich überrascht, als sie mich sah. Nun, vielleicht hatte sie nicht damit gerechnet, dass ich sie wieder grüssen würde.

Aber warum sollte ich? Floreanna hatte ihren Weg gewählt und ich konnte sie höchstens noch darin bedauern. Ich setzte mich zu ihr und wir erzählten über vieles. Aber lediglich oberflächige Dinge. Ich spürte kein Vertrauen mehr, sondern vielmehr eine seltsame Spannung zwischen uns. Dann tauchte auch noch unnötigerweise ihr Ehemann auf. Ich mochte ihn nicht. Er war zwar gespielt freundlich, doch spürte ich seine Abneigung, die sich dann in so mancher persönlich, angreifender Äußerung bestätigte.

Nach kurzer Zeit wurde mir bewusst, dass die Einsamkeit auch ihre Vorzüge haben konnte. Zwar war man weit weg von Menschen, die man mochte. Aber man war auch diese nervigen Streitgespräche los, in die man hier immer wieder verwickelt wurde.

Einige Tage verbrachte ich noch in Sturmwind ohne dass wirklich etwas passierte. Meine Ausrüstung war mittlerweile repariert und mein Schwert lag besser in der Hand als je zuvor. Diese Zwerge waren wirklich grossartig im Umgang mit Hammer und Amboss und jedes Goldstück wert.

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ein Blick auf den Hafen Sturmwinds

Schliesslich packte ich meine Sachen und ging zum Hafen. Schon bald sollte wieder ein Schiff in Richtung Vallianzfeste in der boreanischen Tundra ablegen. Als ich das Schiff betrat, blickte ich noch einmal zurück nach Sturmwind. Ob ich diese Stadt je wiedersehen würde? Nordend war ein Ort voller Gefahren. Die Geissel war dort stärker als irgendwo anders und man soll angeblich den Atem Arthas’ auf dem gesamten Kontinent spüren. Viele waren schon nach Nordend aufgebrochen und nie zurückgekehrt. Hoffentlich war Sybilla wirklich noch am Leben…

Ich öffnete mein Medaillon und betrachtete während dieser Gedanken unser Bild, welches wir vor langer Zeit hatten zeichnen lassen.

Als das Schiff ablegte und Sturmwind letztlich aus meiner Sicht verschwand, suchte ich mir eine Hängematte und versuchte während der Fahrt möglichst viel zu schlafen. Mein Magen fühlte sich während dieser Seereisen über das große Meer immer an, all wolle er sich komplett mit samt seinem Inhalt nach außen stülpen.

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die kalte See Nordends

Zum Glück verlief die Fahrt aber ruhig und wir erreichten schon bald den hohen Norden. Die Luft wurde kälter, die Sicht schlechter. Selbst in den Bergen Dun Moroghs war es nicht so kalt. Es war mehr, als nur die Kälte, was dieses Land in Atem hielt. Jetzt wusste ich, was die Leute meinten mit „man spürt den Atem Arthas’.“

Langsam wurde das Land vor uns grösser. Der Kapitän steuerte das Schiff gelassen durch die Gewässer voller Eisberge zielsicher in den Hafen der Vallianzfeste. Die Feste war rund um das erste Schiff, welches nach Norden geschickt wurde – Die Sturmbrecher – erbaut worden. Sie diente der Allianz als Stützpunkt und zentrale Anlaufstelle im Osten Nordends.

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in der Vallianzfeste

Reges Treiben war hier. Viele Handwerke boten ihre Waren an und Soldaten liessen sich rekrutieren. Draussen hingegen tobte ein ständiger Kampf gegen diese riesigen Spinnenmenschen, Ghuls und Kultisten.

Mein Weg würde mich nach Nordwesten führen. Dort schwebte die Stadt Dalaran und dort würde ich hoffentlich Sybilla wiederfinden. Doch wie würde sie reagieren? Warum hatte sie nie nach mir gesucht? Würde sie mir meine Fehler der Vergangenheit verzeihen?

Fragen, die es zu beantworten galt. All dies trieb mich zu grosser Eile an. Ich sattelte daher auf und setzte meine Suche eilig fort… durch die Eiswüsten Nordends.

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die boreanische Tundra

nächstes Kapitel

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