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Vorwort I. Die Konsequenzen seiner Verleumdung II. Die Suche beginnt III. Die ersten Lebenszeichen von Sybilla IV. Wichtige Ereignisse beim Roten Wagen V. Alte Freunde und Neue Feinde VI. Das "neue" Leben beginnt VII. Das erneute Zusammentreffen mit dem Scharlachroten Kreuzzug VIII. Untersuchungen in Seenhain


Gánndor ordnet sein Leben neu oder auch ein Krieger wird sässigBearbeiten

Im letzten Teil meiner Geschichte habe ich euch von meinem neuen Zusammentreffen mit Floreanna während der Untersuchungen Azsharas erzählt. In diesem Kapitel sollt ihr davon erfahren, was wir noch in Azshara fanden. Der Titel soll lauten: Gánndor ordnet sein Leben neu oder auch ein Krieger wird sässig.

Doch als erstes begaben wir uns am nächsten Tag zurück nach Sturmwind. Floreanna ging wieder ihrer Arbeit für die Stadt Sturmwind nach und ich wollte auch mal wieder die Werbetrommel für meine Pferdezucht rühren. Seit ich nicht mehr regelmässig in Sturmwind oder den anderen grösseren Orten der Menschen verweilte, schlief das Geschäft fast ein. Es wurde dringend Zeit, dass ich neue Grosskunden fand.

Als ich jedoch auf dem Weg in mein Geschäft war, hörte ich, wie sich zwei Bürger über einen Bettler unterhielten, der zuviel Trollkraut konsumiert hatte. Ein Bettler und Trollkraut? Das Zeug war wahnsinnig teuer… wie konnte ein einfacher Better… da kam mir plötzlich der alte Romy in den Sinn. Wenn es ein Bettler schaffen könnte, sich grössere Mengen Trollkraut zu besorgen, dann konnte das nur Romy sein. Er hatte sicher wieder irgendwelche Schnüfflerarbeiten erledigt und gross abgesahnt, der alte Gauner.

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zu Besuch bei Romy

Ich hörte noch, wie er wohl im Moment halb tot im Lazarett lag. Aus Neugier und einem gewissen Schuldgefühl gegenüber dem ollen Kerl machte ich mich auf, ihm einen Besuch abzustattten. Ich fand ihn eingewickelt in Decken, zitternd und fantasierend. Ein älterer Mann war bei ihm und sorgte sich sichtlich um den ollen Bettler. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um den Richter Simonius Weissenfels. Der Mann führte das Armenhaus.

Nachdem ich kurz nach Romy gesehen hatte, tauchte plötzlich Flori auf. Es war schön sie wiederzusehen. Jedoch war sie über meinen Besuch an Romys Krankenbett sehr überrascht. Sie konnte ihm „seine“ Lügen, die zu ihrer zwischenzeitlichen Verfolgung führten nicht verzeihen. Ich konnte sie gut verstehen, auch wenn ich mehr dafür verantwortlich war, als der alte Bettler. Er war ja nur auf der Jagd nach einigen Silberstücken gewesen, doch ich… na den Teil kennt ihr ja bereits.

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Floreanna taucht im Lazarett auf

Wir verliessen die Kathedrale und genossen Floreannas Pause und das schöne Wetter mit einem Besuch im Park. Dort erzählte mir Floreanna von dem tragischen Tod Elizas und Fox’. Auch Daiwalala war seitdem verschwunden. Es musste schwierig für Floreanna gewesen sein. Ihr Ehemann hatte sie verlassen und ihre „Schwestern“ waren tot beziehungsweise tot.

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im Park

Doch es gab auch erfreulichere Ereignisse. Später, als ich ihr erzählte, wie ich mein letztes Familienerbstück begraben hatte, war sie erstaunt, warum ich dies getan hatte. Nun, ich wollte damals endgültig mit der Vergangenheit abschliessen und ein neues Leben beginnen. Für Floreanna waren allerdings Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eng mit einander verstrickt. In ihren Augen konnte man nur wirklich glücklich sein, wenn man dies akzeptierte und daraus lernte.

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auf der Suche nach dem Medaillon

So begaben wir uns an die Stelle, an der ich mein Medaillon damals in einer Schachtel vergraben hatte. Es war nicht weit weg, denn irgendwie war ja Sturmwind meine neue Heimat geworden. Als wir die Stelle im Wald von Elwynn erreichten und ich das Medaillon unversehrt ausgegraben hatte, schenkte ich es Floreanna. Ich legte es ihr um den Hals und lies den Verschluss einschnappen. Es war ein eigenartiges Gefühl. Immerhin war das Medaillon seit ewigen Zeiten im Besitz der Familie „von Falkenstein“. Ausserdem hatte sie es bereits früher einmal getragen und ich hatte es, wegen unseres damaligen Streites, wieder eingefordert. Das sollte dieses mal nicht wieder geschehen. Sie sollte das Erbstück tragen und eines Tages mit ins Grab nehmen oder es einem Nachkommen vererben können. Wusste ich doch, dass ein Kind ihr sehnlichster Wunsch war. Allerdings sagte ich ihr das zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

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Floreanna erhält das Medaillon um den Hals gelegt

Ihre Pause war vorbei und so begab sie sich wieder zurück zur Arbeit, ich hingegen blieb noch etwas, genoss den Ausblick auf den See und grübelte über das gerade Geschehene.

Als ich später wieder nach Sturmwind zurück ging, erfuhr ich, dass ein Mann versucht hatte Floreanna auszurauben. Sie hatte ihm gerade glaubhaft versichert, dass sie kein Geld mit sich führt, da sah er das Medaillon und wollte es haben. Glücklicherweise hat ein aufmerksamer Bürger die Wachen gerufen, welche den Mann festsetzten. Allerdings schien der Mann plötzlich zu behaupten, das Medaillon sei seines und sie hätte es ihm gestohlen. Was ein Schwachsinn. Das Medaillon gestohlen… es ist seit Generationen in der Familie der „von Falkensteins“.

Als wir bei der Stadwache ankamen, schien jedoch im Moment niemand für unser Anliegen Zeit zu haben. Daher unternahmen wir einen unserer gemeinsamen Spaziergänge durch Sturmwind und kehrten schliesslich zum Pfeifenden Schwein in der Altstadt ein.

Ich musste Floreanna ja noch erzählen, dass ich erneut nach Azshara reisen wollte. Und bei einem guten Essen funktionierte so etwas weit besser. Sie war nicht wirklich erfreut darüber, weil sie befürchtete, dass ich wieder in einen Blutrausch verfallen könnte. Da ich diese Befürchtungen teilte bot ich ihr an, mich zu begleiten, was sie dankbar annahm.

Wir planten schnell die nächsten Schritte der Reise. Während dessen erzählte mir Floreanna noch, dass sie dann noch zuhause packen und einiges erledigen müsste. Ich hingegen war derzeit in Sturmwind immer auf eine Unterkunft in den Tavernen, meist der Güldenen Rose, angewiesen und hatte somit meine Sachen immer schnell gepackt.

Doch erinnerte ich mich in diesem Moment an den alten Zwerg, der seit einiger Zeit in Eisenschmiede sein Haus zum Verkauf anbot. Es lag etwas östlich von Eisenschmiede an einem der zugefrorenen Flüsse. Als ich Floreanna davon erzählte, strahlte sie über das ganze Gesicht.

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wir starteten unsere Reise zur Hausbesichtigung

Sie war begeistert von der Idee. Die Berge von Dun Morogh strahlten immer eine Ruhe und einen Frieden aus, wie sonst kaum wo auf dieser Welt. Es war der perfekte Ausgleich zum hektischen Leben in der Stadt Sturmwind.

Wir machten uns daher auf den Weg dorthin, um es zu begutachten. Als wir es betraten, war sofort klar: Das sollte nun unser gemeinsames Heim werden. Dort konnten wir in Ruhe die bevorstehende Reise nach Azshara planen und uns bei Bedarf zurückziehen.







Gánndor und die Forscherliga oder auch ein Krieger auf ReisenBearbeiten

Der letzte Teil meiner Geschichte zeigte euch, wie der alte alte Krieger versuchte wieder sässig zu werden. Doch konnte das funktionieren? Dies erfahrt ihr in diesem und den folgenden Kapiteln. Der Titel soll lauten: Gánndor und die Forscherliga oder auch ein Krieger auf Reisen.

Die vergangenen Monate hatte ich mich immer über die Einsamkeit auf Reisen beklagt. Jetzt, wo ich endlich hatte, wofür ich solange gekämpft habe, vermisste ich das, was zuvor im Überfluss hatte: Den Reiz des Neuen, des Unerforschten, die Gefahr.

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Das Geheimnis um den merkwürdigen Verlust der Erinnerungen an die vergangenen Monate, die in meinem Gedächtnis wie Jahre brannten und von Taten erzählten, die ausschliesslich meiner Fantasie entstammten, war immer noch nicht gelüftet. Was war damals passiert, als ich in Azshara war? Warum hörte mein Tagebuch so plötzlich an dieser Stelle auf?

Das Tagebuch, ich zog es hervor. Kaum lag es in meiner Hand, erfasste mich eine innere Unruhe. Ständig war ich besorgt, man könne es mir erneut stehlen. Ich las die letzten Zeilen: „Langsam nähere ich mich den gespenstischen Ruinen von Eldarath….“

Mit diesen Worten endet der Abschnitt. Die Ruinen von Eldarath. Ein Ort voll von Magie. Fand doch hier vor tausenden von Jahren der Krieg der Ahnen, ein Bürgerkrieg zwischen Elfen, sein jähes Ende. Die damalige Königin der Elfen, sie nannten sich die Hochgeborenen, war der Magie völlig verfallen. Sie soll es gewesen sein, die die Legion zum ersten mal nach Azeroth holte.

Geschichten, Gerüchte oder doch nur Legenden. War all dies wahr? Gab es vor diesem Kampf wirklich nur einen grossen Kontinent?

Eine Unruhe begann von mir Besitz zu ergreifen und so beschloss ich mich nach Eisenschmiede zu begeben. Die Forscherliga hatte dort bereits mit Nachforschungen begonnen und vielleicht konnte ich ja etwas herausfinden, wenn ich mich ihnen anschloss. Mein Entschluss stand fest.

Doch was sollte ich Floreanna sagen? Würde sie es verstehen? Oder würde sie denken, ich wolle sie verlassen? Ich war in einer Zwickmühle… einerseits wollte ich unter keinen Umständen die Liebe zu ihr gefährden, andererseits war da diese ewige Unruhe in mir. Ich musste einfach herausfinden, was geschehen war und wenn Flori mich wirklich liebte, würde sie das auch verstehen.

Ich packte das Buch wieder sorgfältig weg und machte mich wieder auf den Rückweg nach Sturmwind, um Flori über meine Pläne zu unterrichten.

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Als ich sie traf war ich unruhig. Wie würde sie wohl reagieren? Ich versuchte so behutsam, wie nur möglich mit ihr darüber zu reden. Dennoch reagierte sie verängstigt. Angst davor, wieder das zu verlieren, in das sie gerade ihre Hoffnung steckte? Mir ging es jedenfalls so. Als ich ihre Sorge bemerkte, versuchte ich beruhigend auf sie einzureden und dass wir das gemeinsam schaffen könnten.

Sie pflichtete mir schliesslich bei und so machten wir uns auf. Doch wurden wir erneut aufgehalten und verlegten unseren Plan auf den folgenden Tag.

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Am Tag danach fand mich Flori, während ich gerade mit Willow und Major Bellentry auf dem Marktplatz stand. Herr Bellentry war auf Urlaub mit seiner Enkelin Ivy hier in Sturmwind.

Flori wirkte ganz aufgeregt und meinte, sie hätte etwas gehört, was mich oder uns sicher interessieren würde. Also verabschiedeten wir uns und suchten uns eine Bank am Kathedralenplatz. Die Kinder spielten glücklich bei dem schönen Wetter. Es tat gut, sie mal wieder so ausgelassen spielen zu sehen.

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Schliesslich begann Flori zu erzählen, wie sie mitbekommen hatte, wie sich Zwerge über ein Ausgrabungsteam in der sengenden Schlucht unterhalten hätten. Jedoch sei dieses verschollen. Ein Zwerg namens Durion Steinfaust, oder so ähnlich, könnte uns in dieser Sache jedoch weiterhelfen. Er lebte im Osten der Sengenden Schlucht.

Wir verloren keine Zeit und machten uns sofort auf den Weg. Die Sengende Schlucht.
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Ich mochte diesen Ort nicht. Viele Zwerge aus dieser Gegend, die Dunkeleisenzwerge, hegten immer noch einen Groll gegen ihre Verwandten und deren Verbündeten. Tief unter dem Berg Schwarzfels brüteten sie ständig neue Pläne aus, wie sie sich an ihren Verwandten rächen konnten.

Wir liehen uns zwei schnelle Pferde und eilten durch die Feuer der Schlucht. Dann sahen wir vor uns einen Ausgrabungsort, an dem ein verletzter Zwerg lag. Es war Dorius, der Kerl, den wir suchten. Er meinte, er würde uns helfen, wenn wir ihm im Gegenzug halfen, aus der Schlucht nach Eisenschmiede zu kommen. Warum nicht? Also schlichen wir uns möglichst unauffällig durch die Schlucht, doch kurz bevor wir das Tor nach Loch Modan erreichten, gab es einen einzelnen Schuss und Dorius sank wie ein Sack zu Boden.

Verdammte Dunkeleisenzwerge! Doch als ich gerade in die Richtung rennen wollte, woher der Schuss kam, hielt mich Floreanna fest. Es lag ein Brief vor Dorius und so nahmen wir den Brief an uns…

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Bruder,

wenn Du diesen Brief liest, bin ich nicht mehr. Wie er zu dir gelangt, weiß ich nicht, aber danke und belohne denjenigen, der ihn dir bringt.

Zu den Steinen: Es gibt sie wirklich und sie befinden sich im Besitz der Dunkeleisenzwerge. Ihr Anführer, Lathoric der Schwarze, benutzt die Kraft der Steine, um mein Ausgrabungsteam zu versklaven. Sie wurden zum Kessel gebracht. Ihre Gedanken wurden verdreht, sie arbeiten Tag und Nacht, um etwas, das Obsidion heißt, zu vollenden.

Hilf ihnen, Bruder. Das ist der letzte Wunsch eines toten Mannes.

-Dorius


Das waren seine letzten Worte. Adressiert an einen gewissen Thorius Steinhüter in Eisenschmiede. Wir beschlossen Dorius liegen zu lassen und an der Thoriumspitze seinen Tod zu melden.

Wie es jedoch in Eisenschmiede weiterging, das erfahrt ihr im nächsten Kapitel.

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