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Aureas Banef Auensang

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Horde 32px.png Aureas Banef Auensang
Titel: Fürstensohn(Prinz Auensang); Waldläufer
Rasse: Blutelf
Klasse: Jäger
Spezialisierung: Kundschafter/Späher
Charakterdaten:
Vorname: Aureas (Banef)
Nachname: Auensang
Alter: 90
Gilde: Haus Auensang
Aussehen:
Größe: ~ 1,80 m
Gewicht: ca. 73 kg
Haarfarbe: Rot
Augenfarbe: Hellgrün
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: mehrheitlich neutral gut

- kürzlich verstorben -

Aureas Banef Auensang ist Reservist der Waldläufer; war in der Vergangenheit seit seiner Aufnahme ins Corps vor einigen Jahrzehnten dort Kundschafter ohne aber deutlich aufzusteigen.


Aussehen des Charakters


Ein Elf mit leicht gebräunter Haut und drahtiger, trainierter Statur. Kurzes, tiefrotes Haar umgibt ein schmales, feingeschnittenes Gesicht mit hellgrünen Augen.
Um den Hals traegt er eine feingliedrige, goldene Kette, deren Anhaenger sich meist unter der Kleidung befindet. Sieht man ihn, so ist der Stein, der von Blau ins Tuerkise spielt, auffaellig. Bei genauem Hinsehen zeigt sich wohl darin ein Falke, der sich zum Flug erhebt und seine Kreise zieht. Am rechten Ringfinger findet sich etwas, was aus der Ferne wirkt wie ein schlichtes Stück grauer Kordel. Ein heller Streifen am Zeigefinger der rechten Hand verrät nur genauer Betrachtung, dass ein Ring dort fehlt.

Derzeit scheint Aureas Rüstung oder schlichtere Kleidung vorzuziehen. Zwar verrät die Machart und das Material, das bei der Herstellung nicht gespart werden musste und es dominiert nach wie vor die deutlich thalassische Linienführung, aber es bleibt vor der Grenze zu betontem Repräsentieren und vorgetragenem Luxus.

Auftreten und Eigenheiten des Charakters


Aureas beherrscht durchaus die Tanzschritte des Adels, aber das Tanzen wird weniger.

Dem Adligen sagte man eine Vorliebe für guten Wein nach, die sich nie fragen musste, welche Werte da in Kristallgläser flossen. Letztlich hat er durchaus oft ein angenehmes Auftreten, versucht sich an Charme oder Humor, auch wenn es manchmal, wenn auch selten, in deutliche, standesbewusste Arroganz oder aber in eine unangemessene Scharfzüngigkeit glitt, die sich rieb. Meistens aber versuchte er sehr, die Grenzen, in denen er sich bewegte, geflissentlich zu ignorieren, mal mehr, mal weniger geschickt. Seine Wahl an Freunden war immer schon durchwachsen, hielt sich nicht in dem festgesteckten Rahmen auf, in dem sie bleiben sollte.

Sah man Aureas als Kameraden, wird er sich als guter Fährtenleser und Schütze in das Bild eines Waldläufers eingepasst haben. Im Feld, in dem der Titel unwichtiger wurde, wurde auch die Sprache klarer, pragmatischer, wich weniger auf Vages und Andeutungen aus. Tatsächlich erbte er wohl das Talent mit dem Bogen, das so viele seiner Vorfahren die Waldläuferlaufbahn hat einschlagen lassen, das eine Verwendung innerhalb des Schützenverbands möglich gemacht hätte. Seine Vorliebe, Tiere zur Spurensuche einzusetzen, sie auf Verwendung hin abzurichten, brachte dem Haus bis vor Kurzem eine weitläufige Menagerie ein und legte erheblich eher die eingeschlagene Laufbahn als Späher nahe, in der man derlei leichter duldete. Häufiger als jemals zuvor findet er sich überall außerhalb der silbermonder Stadtmauern von einem Wolf begleitet.


Jugend und Hintergrund


Aureas, der älteste Sohn des Fürstenpaares Banef Auensang und Naysina, verbrachte seine Kindheit ruhig in Quel'Thalas im Kreise der Familie, Spielkamerad seiner jüngeren Geschwister Arthiron und Thyro.

Sehr früh schon bewies er das Talent im Bogenschießen, für das die Familie lange bekannt war, und einen ausgeprägten Freiheitsdrang. Häufig genug verschwand er als Jugendlicher unvermittelt und unangekündigt zumindest für lange Wanderungen, bald schon begleitet von dem ein oder anderen zutraulich gewordenen Tier. Bald wurde das Zähmen und Abrichten unterschiedlichster Tiere ein gern gepflegtes Steckenpferd, das der Familie bis vor Kurzem eine recht ansehnliche, wenn auch von allen anderen im Haus nicht unbedingt geliebte, Menagerie einbrachte, die sich wohl aber derzeit in Auflösung befindet. Neben seiner Neigung, gegen alle gefühlte Bevormundung zu rebellieren, zeichnete sich Aureas in seiner Jugend durch Versuche aus, die Standeskluft zu überbrücken. Ähnliches Missfallen verursachte auch sein Hang zu Basteleien, die den ein oder anderen kleinen Brand oder kleinere Krater auslösten, bis diese ihren Ort in einem dafür eigens hergerichteten Raum fanden.

Den ersten und zweiten Krieg nahm der junge Elf nur aus der Fernsicht war, war er doch noch kaum erwachsen im Sinne elfischer Normen. Als einer der jungen Waldläufer musste er allerdings den Ansturm der Geißel auf Quel'thalas unter Arthas erleben und nur wohl Glück der zugeteilten Position und der recht niedrige Rang innerhalb der Waldläuferreihen zu dieser Zeit ließen ihn diesen Krieg überleben. Sicher auch eher durch das Gesehene schwerer getroffen als durch Verwundung, sah er die Gründung des Blutritterordens und deren wenig verheimlichte Verachtung für die Waldläufer mit stetig wachsender Skepsis, wenn nicht mit Zorn. Hatten doch die Waldläufer von QuelThalas mit ihrem Blut und ihrem Tod jene Zeit gekauft, die dann eine Rettung zumindest eines Teils von Silbermond ermöglichte. Notwendig schloss er sich nach dem Verrat des Prinzen, der Quel'thalas tief erschütterte, dem Bruderkampf in Quel'Danas an, wenn auch in einer Einheit, die aus erneut gnädigem Glück wenig des direkten Kampfes sah.

Schon bevor er sich seinem Talent entsprechend aber ohne starken Ehrgeiz den Waldläufern anschloss, fand er für die Wachen- und spätere Ritterbegeisterung Arthirons nie viel mehr als Spott. Während er in seiner eigenen Wahl eine Fortsetzung guter Tradition und ein notwendiges Angehen gegen die Schmach, die noch immer mit Naraems Tat auf dem Haus lastet, sah, teilt er aus guten Gründen die deutliche Abneigung vieler Waldläufer gegen den Orden der Blutritter. Ihre Unterschiedlichkeit im Wesen und dem gewählten Lebensweg führte und führt bis heute immer mal wieder zu Unstimmigkeiten und Streit zwischen Arthiron und Aureas – dennoch bleiben sie Brüder und bislang holte sie das immer (irgendwann) aus dem Streit zurück. Auch wenn ihn so Thyros neuere Pläne wenig freuten, wurde ihr gegenüber die Kluft nie so drastisch und die deutlich gezeigte Zuneigung zu ihr überbrückte die Distanz, die er den schwarz-roten Rüstungen sonst mehr als deutlich zeigt. Beide Brüder kehren hin und wieder der Schwester gegenüber den Beschützer heraus, die beiden gleichermaßen nahe steht.

Auch wenn er die Kuppelei seiner Mutter und deren Ergebnis in der Heirat seines Bruders und Vaivas meist nicht mehr als spöttelnd kommentierte, verschwand er dennoch wortlos und plötzlich vor deren Hochzeit auf Monate hinaus, um dann völlig unangekündigt kurz vor dem unvermittelten Tod seiner Schwägerin wieder aufzutauchen.

In der Zeit der ersten, frischen Trauer seines Bruders hielt sich Aureas mit dem üblichen Spott ungewohnt zurück, er achtete die Ehrlichkeit dieses Gefühls, das seinen Bruder so dermaßen aus der Bahn warf. Für eine kurze Weile waren die Brüder sich näher als Jahrzehnte zuvor und das über dem Grab Vaivas und mit einer sehr begrenzten, eigenen Trauer. Fraglos wird man in naher Sicht Aureas durchaus angemerkt haben, wie wenig er die zu baldige, neue Ehe seines Bruders gutheißen konnte und er machte wenigstens im vertrauten Kreis keinen Hehl daraus, wie sehr ihm diese Hast missfiel – weniger die Verbindung als der Verzicht auf Trauer. Zur Zeit der Hochzeit schwieg das Bedenken ganz im Rahmen adliger Norm, aber der Kontakt der Brüder litt erneut, reduzierte sich auf wenige Begegnungen, in denen Spitzfindigkeiten wieder vorherrschten. Niemals, weder zu dieser Zeit noch danach, litt jemals seine Verbindung zu seiner Schwester, die in ihrer Vertrautheit Freundschaft neben das Blutsband stellt. Thyro selbst wiederum verlor den Zugang zu beiden Brüdern nicht.

In die Zeit dieser Anspannung, die noch immer überschattet war vom Krieg im Norden, den der Todesfall zuhause und dessen Folgen nur kurz aus dem Blick nahm, fielen auch Gerüchte über eine Affäre des ältesten Auensangprinzen mit Scana An’acar, die zu dieser Zeit Magd war, und deren plötzliche Entlassung sie zu bestätigen scheinen. Was auch immer Aureas eigene Beteiligung an dem Krieg im Norden als ein später Kundschafter beinhaltete, behielt er nach dem ein oder anderen völlig zynischen Scherz als die Eindrücke noch frisch waren, für sich. Zwischen Trauer und Ehe Arthirons fiel dieser völlig späte Einsatz und es muss dort gewesen sein dass er seinem Freund Aeldros half.

Aeldros Windschritt ist Aureas ein vertrauter, wesentlicher Freund. Gerüchten und Spott nach wechselten der so verdreckte Soldat und der junge Prinz sich einmal darin ab, den anderen vor der unangenehmen Sorte Tod im Einsatz zu bewahren. Womöglich schützt aber zumindest den älteren Elfen seine persönliche Dreckschicht wie eine Panzerung vor allem Unbill. Über Aeldros lernte Aureas auch dessen Schwester Aeswyn kennen und schätzen. Scheinbar litt Aureas auch weit weniger unter diesem einmaligen Talent der Elfe, in jedes erreichbare, gesellschaftliche Fettnäpfchen nicht nur zu treten, sondern mit lautem Geschrei zu springen. Beide Windschritts gelten als Freunde Thyros und Aureas‘ und es ist fraglich, wie sie das Desertieren und damit wortlose Verschwinden der Elfe aufnahmen. Bekannt ist, dass die Geschwister erheblich um den vermeintlich gefallen Aeldros trauerten.

Generell schätzt Aureas seine Freunde ausnehmend, auch wenn nicht jede dieser Verbindungen gleich stabil und tragfähig ist. Aaronas, ein alter Kamerad aus frühen Waldläufertagen erfuhr, wie wenig Aureas Freundschaft vergisst und es war wohl auch diese Art Freundschaft, die ihn vor nicht so langer Zeit nach Dalaran reisen ließ, wo Liessan Wächterslied angeklagt war, mit dem Willen zu helfen – selbst wenn deren Verbindung nie über den ersten, zarten Keim beginnender Freundschaft hinausreichte. Mit Valethian Glutsänger verband den Auensangprinzen eine für Silbermond offensichtliche Freundschaft, die nach Außen hin sich in gleichermaßen scherzhaft überspanntem wie banalem Streit über die Vorzüge und Nachteile des ein oder anderen Weins zeigte, aber auch im Auge der Öffentlichkeit wohl das Schwanken nicht völlig verbergen konnte. Mehr als irgendwem sonst unter seinen Freunden ist Aureas wohl Imrael, dem jungen, blonden Musiker, verbunden, der häufig genug durch die Stadt stromert, dass man ihn kennen dürfte.

Vor kurzem noch feierte das Haus ein spätsommerliches Fest, auf dem die Verlobung Aureas mit Teluiel Sonnenhügel, allerdings bleibt eine Einladung zu einer Vermählung aus.


Aureas' Tod

Aureas wurde scheinbar vor einer Weile tot aufgefunden und nach einer Untersuchung wurde die Leiche an seine Familie freigegeben. Eine Untersuchung versucht Hintergründe aufzuklären. Gerüchten zufolge trug sich das Attentat in den Ruinen zu, forderte neben Aureas ein weiteres Opfer und hinterließ den jungen Musiker Imrael verletzt.


Familie


Soziales Umfeld

((nie vollständig...))

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