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Ashyrien

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Horde 32px.png Ashyrien Myander Spiegelsee
Ingame-Name: Ashyrien
Titel: Arkanist / Lord
Rasse: IconSmall Blood Elf Male.gifIconSmall Bloodelf Female.gif Blutelfen
Klasse: IconSmall Priest.gif Priester
Spezialisierung: Arkanist
Arsenalverweis: Arsenal
Charakterdaten:
Vorname: Ashyrien
Nachname: Spiegelsee
Alter: 82 Jahre
Gilde: Kupferflamme
Aussehen:
Größe: 1,80 Meter
Gewicht: 60 Kilogramm
Haarfarbe: sonnenblond
Augenfarbe: dunkelgrün
Gesinnung (D20-System):
Gesinnung: neutral böse


ErscheinungsbildBearbeiten

Fahlblonde Strähnen fallen über seine blassen Züge. Ein wohlmeinender Betrachter würde sie als hübsch bezeichnen, und dabei wohl sein Augenmerk auf die gerade Nase, die prägnanten Wangenknochen und die reine Haut legen. Doch ist sie so farblos wie sein Haar und unter den Augen haben sich dunkle Ringe eingegraben.

Auch sonst scheint sein Äußeres farblos; dunkle Stoffe betonen seine Blässe, an seinem Gurt hängt ein Dolch in schwarzer Scheide und die Reptilienlederhandschuhe haben ebenfalls die Farbe von Pech. Der Schnitt der Kleider schwankt zwischen anliegenden Hosen und Hemden, die seine dünne Statur nur noch betonen bis hin zu wallenden Roben, die seinen Körper mehr zu einem Schemen in Stoff werden lassen. Gepflegt sind sie, aber der Träger achtet wohl kaum penibel darauf; Knitter und Tintenflecke zeichnen sie.

Damit nicht genug, verströmt er eine penetrantere Geruchsmischung als eine Kanalratte, bestehend aus Blutdisteln, Räucherstäbchen und verbrannten Kräutern, wie sie bei Beschwörungen verwendet werden. Darunter ein Hauch Parfum, der die olfaktorische Bombe leidlich entschärft.

Sein linkes Ohr schmückt ein silbernes Gespinst, das so filigran wie Spinnweben scheint. Der aufmerksame Betrachter erkennt darin winzige weiße und blaue Edelsteine funkeln. Zwei größere, ein Diamant und ein Saphir, verwoben und vereint durch das Netz, baumeln einen Finger breit unter seinem Ohrläppchen.

Zwei Ringe schmücken seine Finger, von denen einer interessierten Heraldikern und der andere jedem grob magisch gebildeten Elfen mehr Informationen geben könnte. [Gesetzt dem Fall; anflüstern.]

FaktenBearbeiten

  • Ashyriens Spezialisierungen in der arkanen Magie belaufen sich auf Weissagung und Bannung, mit einer Stärke in der Beschwörungsmagie. Die einzige Magieschule, in der er tatsächlich schlecht bei den Abschlussprüfugen abschnitt, war die Schule der Illusionen.
  • Am Arkaneum ist er für sein Interesse gerade an der Grundlagenforschung der arkanen Magie bekannt, jedoch scheint er aus persönlichen Gründen das Verhältnis als Forscher und Mitarbeiter gekündigt zu haben. Inzwischen arbeitet er bei der Baronie Kupferflamme.
  • Seine Tante, Diviniel Jamella Spiegelsee, stellvertretende Leiterin des Arkaneums und er scheinen nicht unbedingt auf bestem Fuß zu sein. Streit ist eine Regelmäßigkeit und trotz regelmäßiger Zusammenkünfte scheint das Verhältnis nicht wirklich familiär.
  • Auch bekannt ist seine enge Verbindung zu den Verlassenen; tatsächlich betreibt er einen regen Handel mit Alchemika und Schriftrollen, selbst wenn nach der Pforte des Zorns sein offensichtliches Interesse etwas abflaute. Doch nennt er noch immer ein untotes Ross sein eigen, selbst wenn es in der Unterstadt gehalten wird.
  • Er scheint eine Vorliebe für eher unappetitliche Tiere oder Pflanzen zu haben. In einem Kräutergewächshaus über seiner Wohnung hält er Schlangen, Spinnen und Skorpide in Terrarien und einen Kräutergarten, der für diverse Alchemika, Drogen, Aufputschmittel, Sedativa, Kosmerika und Gifte herhalten könnte.
  • Trotz seiner Einstellung bei der Baronie Kupferflamme kann man ihn kaum als Kunstliebhaber bezeichnen, ohne zu lügen; zwar sieht man ihn immer einmal wieder in den Galerien, Theatern und Opern der Stadt, aber gibt er freimütig zu, dass ihn die Ästhetik der Kunst gemeinhin wenig interessiert, mehr die Struktur und die Handwerkskunst dahinter.
  • Obgleich er sonst überflüssigen Tand und Schmuck rundheraus ablehnt, lässt sich doch bei seinen Besitztümern eine gewisse Exzentrizität nachverfolgen. Ein Dolch von ihm soll Einlegearbeiten aus Khorium beinhalten, seine oft getragenen schwarzen Handschuhe sind nach eigenen Angaben aus Drachenleder. Auch in andren Kleidungs- und Gebrauchsstücken scheint er rare Materialien mit nicht immer aufmunternden Eigenschaften verwendet zu haben.
  • Selbst, wenn man ihn jede Art von körperlicher Betätigung normalerweise vermeiden sieht, geht er regelmäßig aus, zum Meer oder den größeren Seen, um dort zu schwimmen.

HintergrundBearbeiten

Die Sippe SpiegelseeBearbeiten

Ashyriens Familie war nie für ihren politischen Einfluss oder ihren hehren Reichtum bekannt; überhaupt hinterließ sie im Spiel der Adelshäuser kaum einen bleibenden Eindruck. Der Ritterschlag begründete sich auf den Taten eines Vorfahren Ashyriens während der Trollkriege, mithilfe seiner Sehermagie das Städtchen Sonnenkuppe vor einem Überfall der Amanitrolle warnte und so die meisten Todesopfer verhinderte. Es war mehr Zufall als Schicksal und so fassen es auch die Spiegelsees auf, wenn sie die alte Geschichte erzählen. Dennoch bilden Reichstreue und ein Hang zur Weissagungsmagie noch immer eine Tradition.

Das Anwesen der Spiegelsees liegt direkt an den Ufern des Elrendar, und eh die Geschicke der Geschichte den See zu einem modrigen Tümpel verfallen ließen, nutzte die Sippe diesen Umstand für ihr eigenen Geschäfte, indem sie Teile des Hauses der elfischen Oberschicht für die Sommer vermietete, Vergnügungsfahrten auf kleinen Barkassen über den Elrendar anboten und generell das implizite Versprechen gab, dass jeder Elf in der Residenz Spiegelsee eine angenehme Zeit verbringen würde. In den Jahren vor dem Fall hatte sich das Anwesen als Erholungsort während der Sommerpausen etabliert, fern von allem Trubel. Nach Sonnenkuppe ging man nicht, wollte man gesehen werden, sondern zu entspannen.

Diesen Ruf baute Ashyriens Mutter Artea auf, Erbin des Titels und der schmalen Ländereien am Ufer. Sie galt als gewitzte Gesellschafterin und sorgte mit ihrem virtuosen Harfenspiel an vielen Abenden für Unterhaltung, aber zuvorderst war sie eine Geschäftsfrau ersten Ranges, die für sich und ihre Familie das Beste herausschlagen wollte. Sie sorgte für einen Ausbau des Anwesen mit paradiesischen Gärten, die zum Flanieren einladen und winzigen Bungalows und Pavillons, in denen sich vor allem die Jüngeren ihre Zeit vertreiben sollten, einmal um unter sich zu sein und zum andren, um die älteren Semester nicht zu stören.

Ihr Mann Myander war beinahe schamvoll einfacher Abstammung und tatsächlich lernte sie ihn als Gärtner und Botaniker des Anwesens kennen und lieben. Tatsächlich war er wohl der sentimentale Pol der beiden, ein liebenswerter Geselle, der seine Freude in einfachen Dingen wie dem guten Schnitt von Rosen oder einem ästhetisch umgefärbten und geformten Baum. So blieb es auch sein Leben lang, denn selbst wenn er sich durch seine Frau angespornt mit unter die höhere Gesellschaft mischte, blieb er seiner Arbeit treu und kümmerte sich gemeinsam mit den Gärtnern um die Grünanlagen des Anwesens.

Ashyriens ältere Schwester teilte den Namen ihrer Tante; Diviniel. Ganz darauf getrimmt, in die Fußstapfen ihrer Eltern zu steigen, zeigte sie in ihrer Jugend starken Eigensinn und ließ sich nicht davon abbringen, zuerst in die Welt hinauszuziehen und dort ihr Glück zu versuchen. Tatsächlich kehrte sie auch nach zwei Jahrzehnten heim und brachte Geschichten von den Menschen im Süden, dem Volk der Zwerge und hatte einen eigenen Geschäftssinn entwickelt. Ihre Reisen hatten sie mit Selbstbewusstsein und Charme gezeichnet, sodass sie gar nicht so weit entfernt davon war, einen jungen Grafen für sich zu gewinnen, eh der Fall kam.

Mit gleich vierzig Jahren im Verzug wurde Ashyrien geboren, und erstaunlicherweise hatte er das magische Talent und die scharfen Sinne seiner Tante, jedoch dazu auf eine natürliche Veranlagung für Streiche und Schabernack, die ihm seine Eltern nicht austreiben konnten. Tatsächlich war er ein lebhafter Junge und knüpfte viele Freundschaften unter den Kindern der Gäste, die jedoch in den meisten Fällen nur einen Sommer lang hielten.

Am ArkaneumBearbeiten

Doch, als Ashyrien das dreißigste Lebensjahr erreichte, war der Müßiggang vorbei, und seine Mutter schickte ihn auf Anraten der Tante ans Arkaneum Silbermond. Dort wurde er natürlich von Diviniel unter die schützenden Fittiche genommen und lebte auch mit ihr zusammen, selbst wenn die Magisterin darauf achtete, dass ihre Lebensweisen einander nicht in die Quere kamen.

Während seiner frühen Zeit als Adept fällt Ashyrien am ehesten gar nicht auf. Der blonde Elf quält sich wie der Rest durch die Grundlagenvorlesungen und scheint alles im Kopf zu haben, nur nicht unbedingt das Studium. Gerade die Stadt Silbermond in ihrer Größe und den tausenden Möglichkeiten, lenkte seine Aufmerksamkeit erst einmal in andre Bahnen und niemand kümmerte sich großartig, ihn davon abzuhalten. Selbst Diviniel konnte den eigensinnigen Ashyrien nicht drosseln, eh seine Noten sich so drastisch zu verschlechtern begannen, dass ihm der Rauswurf drohte.

Die Wandlung war drastisch. Ashyrien begann sich zu engagieren und je mehr er sich in die Materie vertiefte und lernte, desto interessanter empfand er sie. Sein Leben wurde langsam von dem eines Müßiggängers zu dem eines jungen und eifrigen Studenten, der tatsächlich der Faszination seines Faches unterlegen ist. So sehr, dass sogar seine Tante langsam zweifelte, ob es nicht zu viel des Guten war, wie der junge Elf sich in seine Studien hineinsteigerte. Sie unternahm ihre Versuche, ihn wieder stärker in die Gesellschaft zu integrieren, für die Kunst und die Musik zu interessieren, aber letztlich blieb Ashyrien ein kopflastiger und rationaler Elf.

Unter seinen Mitschülern galt er nun als guter Freund, und wurde des Öfteren aufgesucht, wenn es magietheoretische Probleme zu beheben galt, allerdings mit seinem Kopf öfter in den Büchern als bei der Sache und des Öfteren etwas verpeilt. Dank der Lehren von Tante und Maireon Kupferflamme wurde er sozial wieder akzeptabler und brachte es sogar zustande, ein paar harmlose Skandale um seine Person zu inszenieren, allerdings flachte das Maß, nachdem der junge Adlige sein Werk für vollendet erklärt hatte, wieder auf ein normales Maß zurück.

Der zweite Krieg tangierte ihn wenig, und wie wohl die meisten Elfen Silbermonds glaubte er felsenfest an den Sieg der Waldläufer.

Nach dem FallBearbeiten

Der Fall traf ihn wie wohl alle andren Hochelfen vollkommen überraschend. Wie beim zweiten Krieg glaubte man an die Überlegenheit der Waldläufer, nur war diese Hoffnung auch dieses Mal fehlgesetzt. Als die Gefechte drohten, auch Sonnenkuppe zu erfassen, war Ashyrien kurz davor, aus der Stadt zu fliehen und sich in die jetzigen Geisterlande zu schlagen, um seiner Familie zu Hilfe zu eilen. Diviniel Spiegelsee hielt ihn im Arkaneum fest, auch während des Angriffs Arthas' auf die Stadt. Nur, als die Quel'dorei tatsächlich kurz vor der Niederlage standen, wurden die Adepten des vierten Zirkels zu den Kämpfen hinzugezogen.

Der Weg zur Normalität dauerte lange - und ist wohl noch nicht abgeschlossen. Sobald es ungefährlich war, wagte Ashyrien allein eine Reise zum Heim seiner Familie, nur um dutzende Tote vorzufinden, darunter seine Familie. Er kümmerte sich um die Bestattungen und warf sich daraufhin mit Feuereifer in sein Studium, um einige Jahre vor seiner Zeit seinen Abschluss zu machen, und sich ohne Zaudern den Blutelfen anschloss, die gemeinsam mit den Verlassenen Tristessa von den Spuren der Geißel säuberten. Hier knüpfte er seine ersten Kontakte mit den Untoten, die er in den Jahren daraufhin weiter ausbaute. Als Dar'khan Drathir schließlich geschlagen war, zog er sich jedoch wieder ans Arkaneum zurück, um seinen Worten nach für die Zukunft das magische Wissen zu vertiefen.

So gestaltete er seine nächsten Jahre als aufmerksamer Forscher für die Weissagung mit Anwendungsgebiet auf die Magietheorie und die Grundlagenforschung. Sein einstmals gut gelauntes und ausgeglichenes Wesen ist jedoch einem reizbaren und sarkastischen Charakter gewichen, selbst wenn er sich in den nötigen Fällen dennoch eines höflichen oder gar charmanten Tonfalls bedienen kann. Noch tiefer als früher ist er in das Studium des Arkanen vertieft, und wurde wohl durch die Apotheker der Verlassenen dazu angeregt, auch ein wenig mit der Alchemie zu experimentieren. Erst vor ein paar Jahren ließ er sich eigens dafür ein Gewächshaus auf dem Dach seines Hauses errichten.

Mit der Zeit schien ihm die Arbeit am Arkaneum jedoch zu dröge, oftmals sah man ihn im Freien die Aufsätze der Adepten korrigieren und er sparte es nicht aus, sie auf die grässlichen Fehler hinzuweisen, die sie in ihren Werken begingen. Mit den Jahren wurde er immer gereizter und das angespannte Verhältnis zu seiner Tante machte es nicht besser. Letztendlich bewog ihn das zu kündigen, wobei er wenig später beim Baron Kupferflamme unterkam.

Soziales UmfeldBearbeiten

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

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