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Arkaneum/Bälle

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Es folgt eine Auflistung von Bällen, die das Arkaneum veranstaltet hat. Leider sind lediglich die Ereignisse ab 2013 erfasst. Ähnliche Feste fanden schon in den Vorjahren statt.

Arcaneintellect-icon.jpg Siegesfeier der Ewigstein-Koalition (2014)Bearbeiten

Die VorgeschichteBearbeiten

Folgt.

Die begrüßenden Worte von Prorektor Neroth BlutflammeBearbeiten

Folgt.

Die Verleihung des AmbersternsBearbeiten

Folgt.

Das Kuchenbuffet von Madame Tyurrus "Café Kerzenschein"Bearbeiten

Folgt.

Die Tänze des AbendsBearbeiten

Folgt.

Arcaneintellect-icon.jpg Maskenball des Arkaneums (2013)Bearbeiten

Die Einladung des RektoratsBearbeiten

Eine neue Proklamation dominiert den gläsernen Aushangkasten und ist als Duplikat an hochfrequentierten Plätzen sowohl auf dem Gelände von Arkaneum wie Akademie als auch in thalassischen Städten und Dörfern ausgestellt. Der Briefkopf trägt alle Zeichen des Rektorats.

Das Arkaneum Silbermonds öffnet seine Pforten und lädt Euch ein, ihrer Abendveranstaltung unter dem Motto „Maskenball“ beizuwohnen!

Zur achten Abendstunde, am neunten Tage des elften Monats, erwartet Euch auf dem Falkenplatz ein fantastischer Abend voller Tanz und zauberhafter Unterhaltung. Der Einlass wird jedoch bereits eine halbe Stunde zuvor gewährt. Und selbstverständlich ist es den Gästen gestattet, ihre Masken mit passenden Kostümen zu untermalen.

Die begnadete Harfenistin Aeshlynn Wintermond gibt sich die Ehre, die Gesellschaft mit ihrem betörenden Spiel zu erheitern, während die reizende Belegschaft des Café La Madelaine die Gaumen der Gäste mit ausgewählten Köstlichkeiten verzückt.

Als krönender Gipfel der Unterhaltung erwartet Euch eine beispiellose Demonstration magischer Illusionskunst, deren Details bis zum Moment der Enthüllung ein Geheimnis bleiben!

Auch die hohen Magister des Arkaneums stehen an diesem besonderen Abend Freunden und magieinteressierten Neulingen für offene Gespräche zur Verfügung.

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen und würden uns freuen, auch die Begleitungen unserer Gäste begrüßen zu dürfen.

Es grüßt Euch hochachtungsvoll

Magister Perenn Winterfall, Rektorat des Arkaneums zu Silbermond

Die Beköstigung durch das Café La MadelaineBearbeiten

Folgt.

Die Musik von Aeshlynn WintermondBearbeiten

Die berühmte Harfnerin Aeshlynn Wintermond führte ein kleines Orchester an, das außer ihr noch einen Flöten- bzw. Trompetenspieler sowie drei Violinisten beinhalte. Fast über die gesamte Länge des Abends luden sie mit ihrer Musik zu Tänzen ein. Auf den Eröffnungswalzer folgten die verwöhnenden Klänge zu Foxtrott, Tango, einer Quadrille und zum Abschluss abermals Walzer.

Das illusionäre Schauspiel "Die Seufzerbrücke" (von Kalyssia)Bearbeiten

Den krönenden Höhepunkt des Maskenballs bildete eine erzählerische Darbietung von meisterlicher Illusionskunst, die einen großen Teil des Falkenplatzes einbezog und somit weite Teile der Festgesellschaft in ihren Bann schlug. Es handelte sich hierbei um eine Interpretation der fast vergessenen Sage zur "Seufzerbrücke". Aeshlynn Wintermonds Kapelle begleitete die Erzählung musikalisch.

Die Lichter unzähliger Lampions und Kerzen hüllen die abendliche Veranstaltung in ein feierliches Zwielicht. Die kleinen Flammen fangen die fließenden Bewegungen tanzender Gäste auf, werfen deren Abbilder in Form von schemenhaften, beweglichen Schatten an Wände und Böden. Ein leiser Wind lässt den Kerzenschein aufflackern und verzerrt das Bild zu einem scheinbar eigenmächtigen Schattenspiel …

Niemand scheint dem schwachen Luftzug eine größere Beachtung beizumessen. Wozu auch? Es war nur der Wind, der unsere Haut kitzelte …

Die zweite Böe fegt wie aus dem Nichts durch die Reihen der Anwesenden, bauscht frech den seidigen Stoff von Abendkleidern und Mänteln auf und trägt die Funken verloschener Kerzen und Laternen in den Himmel.

Den meisten Gästen entgeht, dass die Funken der verloschenen Lichter schwerelos am Nachthimmel stehen. Reglos, fast wie eingefroren. Größere Beachtung wird man den Funken erst dann beimessen, als die ersten kleinen Lichter kometengleich zu Boden rasen und dabei feurige Schweife nach sich ziehen.

Rasant fegen die magischen Feuerschweife durch die Reihen der Gäste, ohne einen einzigen Schaden zu hinterlassen. Der feurige Regen trifft aus allen Richtungen in der Mitte des Falkenplatzes aufeinander. Innerhalb eines Wimpernschlags formen sich aus der feurigen Masse Gestalten. Große, elfenähnliche Schemen, die immer klarere Konturen annehmen.

Harfenmusik setzt ein und durchdringt den Festplatz. Aufmerksame Zuhörer mögen eine Wiederholung der Melodie zu Beginn des Balles erkennen. Der Gesang der Vögel scheint aber gedämpfter, entfernter.

Sechs elfische Reiter formen sich aus den Lichtern einstiger Kerzen und Laternen. Ihre Gesichter und Konturen sind klar und gut erkennbar — eine Jagdgesellschaft. Elfische Reiter auf prächtigen Rössern, die Bögen geschultert und die Blicke suchend. Die hervorstechendste Gestalt ist die einzige Frau unter den Jägern. Ihr langes Haar wurde zu einem Zopf geflochten, ihre Gesichtszüge so edel und schön wie die einer Prinzessin. Ihr Bogen ist der Schönste der ganzen Jagdgesellschaft.

Am anderen Ende des Falkenplatzes, die Zuschauer erkennen es vielleicht noch nicht, erhebt sich ein flammender Hirsch aus der Nacht. Ein großes Tier mit einem stolzen Geweih. Ein Jäger der Gesellschaft richtet seinen Blick auf das Tier. Stumme Gesten und Lippenbewegungen machen den Rest der Gruppe aufmerksam. Ein lautloser Stoß ins Jagdhorn schreckt den Hirsch auf.

Das Tier flüchtet um den Platz herum, verfolgt von den Reitern. An ihrer Spitze reitet die wunderschöne Elfenfrau mit grimmiger Entschlossenheit voran und jagt das verängstigte Tier über die Grenzen des Festplatzes herum. Die geübten Jäger donnern durch die Reihen der Gäste und treiben das Tier langsam in die Enge.

Der Hirschbock findet ein schnelles Ende, als er wilde Haken schlägt und blindlings auf die Reiterin zustürmt, die ihn so fieberhaft verfolgt. Ein Pfeil bohrt sich in das Auge des Hirsches und lässt ihn zusammenbrechen, bevor der Reiterin ein Leid geschehen kann. Einer der Reiter lenkt seinen Hengst auf die Elfenfrau, während der Rest der Jagdgesellschaft langsam an den prächtigen Fang herantritt, um ihn zu begutachten.

Zwei Harfen spielen nun. Die Erste beginnt ein Lied voller jugendlichem Überschwang, voller Träume und Hoffnungen. Das Spiel der anderen ist tiefer, wachsamer, vorsichtiger. Beide Melodien klingen nebeneinander, scheinen zu streiten, bis beide sich zu einem verträumten Duett vereinen.

Der Reiter, der sich der Elfenfrau genähert hat, schenkt dieser einen sehnsüchtigen Blick, ganz heimlich, während er sich nach ihrem Befinden erkundigt. Ein wahrlich schmucker Jägersmann mit langem Haar, gebunden zu einem hohen geflochtenen Zopf, und einem schönen Gesicht. Ebenso verstohlen erwidert die Dame seinen Blick …

Die feurigen Gestalten verändern sich, die Jäger und deren Beute verblassen, so als würden nur noch die Flammen, aus denen sie geschaffen waren, formen nun hohe Bäume und kleine Hecken und deuten so die Konturen des Immersangwaldes an.

Der Jägersmann reitet Seite an Seite mit der Dame durch den dargestellten Wald. Die Dame aber trägt nicht länger ihre Jagdkleidung, sondern ein luftiges Gewand. Ihr langes Haar weht offen im Wind und wird lediglich durch ein kleines Diadem geschmückt. Das Lächeln, das die Beiden austauschen, zeugt von Wärme und Zärtlichkeit.

Das Duett der Harfen setzt sich fort. Die sanfte Musik wird freudiger, als die Geliebten beieinander stehen und dann, mit dem Abschied leiser, sehnsüchtiger und doch voller Vorfreude.

Das magische Feuer, welches die Konturen des Waldes formte, verlischt, sobald das Paar an ihnen vorübergeritten ist, nur um hinter ihnen ein neues Bild zu formen. Die Verliebten reiten gemeinsam in die Dunkelheit … Und stehen im nächsten Moment in einem eng umschlungenen Tanz beieinander.

Der Liebestanz der beiden Elfen, ihre grazilen Schwünge und anmutigen Schritte führen das Paar über den Festplatz. Beinahe so, als versuchten sie sich unter die Gäste zu mischen. In der Mitte des Platzes angekommen, hält das tanzende Paar inne. Die Blicke der Beiden sind voller Wehmut und Zärtlichkeit.

Die Gesichter der Liebenden treffen sich für einen zärtlichen Abschiedskuss. Der Jägersmann löst sich widerwillig von seiner Liebsten und entschwindet eilig über den Festplatz in die Nacht hinaus und verblasst. Auch die zurückgelassene Frau mit ihrem traurigen Gesicht verblasst.

Für einen kurzen Moment liegt der Falkenplatz im Dunklen. Das magische Funkenspiel sinkt wie Regen zum Boden zurück. Noch in der Luft beginnen die Funken und Feuerschweife ein neues, großes Bild zu formen … Ein feuriger Fluss fließt über den Falkenplatz in die dunkle Nacht hinaus. Das glimmende „Wasser“ plätschert stumm hinfort. Eine große Brücke, geboren aus unzähligen Funken und Lichtern, verbindet die Ufer.

Dem Fluss entsteigt eine triefend nasse Gestalt. Mühevoll hievt sie sich ans rettende Ufer und man erkennt trotz allem den schönen Jägersmann, der dem Fluss mit dem Strom gefolgt war. Sein Blick richtet sich scheinbar ziellos in die Ferne. Und dort! Auf dem Balkon des Gebäudes, in dem sich das Gasthaus des Falkenplatzes befindet, tritt die Liebste des Jägers hervor. Mit eleganten Schwüngen winkt sie ihrem Liebsten mit einem weißen Schleier einen letzten Abschiedsgruß … Sehnsucht klingt erneut in dem Spiel der Musik, und Furcht.

Am anderen Ende des Platzes, unweit der Brücke, tritt eine neue Figur ins Bild. Es ist ein weiterer Elf auf einem prächtigen Ross. Er trägt eine reich verzierte Rüstung an seinem Leib und ein breites Schwert auf seinem Rücken. Auf seinem langen Haar sitzt eine zierliche Krone.

Die Szenerie der winkenden Frau, dem Mann an der Brücke und dem nahenden Reiter wird vielleicht einigen Gästen bekannt vorkommen. Das Schauspiel entpuppt sich nämlich als die alte tragische Sage der „Seufzerbrücke“, gewoben um die Brücke, die den Immersangwald mit den heutigen Geisterlanden verbindet, und das alte thalassische Fürstentum Sonnenschreiter, die ein Schloss unweit des Flusses bewohnt haben sollen. Das Duett der Liebenden endet und es erklingt nur eine Harfe. Warnend ist ihr Spiel …

Der Reiter, der Sage nach ein Prinz der Sonnenschreiter, scheint den Jäger auf der anderen Seite der Brücke noch nicht gesehen zu haben. Er erwidert den entfernten Gruß der Elfendame, nunmehr zu erkennen als die Prinzessin Sonnenschreiter und treibt sein Ross zur Eile an und treibt es über die flammende Brücke.

Die Figur des Prinzen verlangsamt ihren Schritt hinter der Brücke. Der irritierte Blick des Prinzen fällt auf den durchnässten Jäger, dessen wehmütiger Blick noch immer auf dem winkenden Schleier ruht. Voller Sehnsucht erklingt erneut das Thema des Jägers.

Zorn flammt im Gesicht des Prinzen auf, als er erkennt wem der Gruß in Wirklichkeit galt. Wutentbrannt treibt er sein Pferd auf den Jägersmann zu, doch der überrumpelte, eben noch verträumte Jäger ist auf den Hieb des Prinzen nicht vorbereitet. Zorn, brennender lodernder Zorn. Die Harfe schreit auf in einem misstönenden Akkord und verstummt. Leblos sackt er in sich zusammen und wird von dem Prinzen auf dessen Pferd gezogen und vom Platz getragen …

Die flammende Kulisse der Brücke am Flussufer formt sich zu einem neuen Bild. Die Flammen schlagen dabei im Takt der tragischen Musik chaotische Wellen. Gesichtslose Gestalten umringen die Mitte des Falkenplatzes. Dort, auf einem stolzen Thron, sitzt ein ehrwürdiger Elfenmann, gekleidet in prächtige Gewänder und mit einer üppigen Krone auf dem Haar. Vor ihm knien die ertappten Liebenden, gedemütigt und niedergeschlagen. Der erboste Prinz, der den heimlichen Liebhaber enttarnt hat, ruht an der Seite seines Vaters.

Der ehrwürdige Elf, Fürst und Vater, tobt vor Wut, er stampft auf dem Boden. Seine Lippen spucken der Tochter, die solche Schande über ihre Familie gebracht hat, lautlose, finstere Worte entgegen. Eine Handbewegung versetzt die verschmähte Tochter in helle Panik.

Die gesichtslosen Gestalten, offenbar der Hofstaat, die Speichellecker des Fürsten, reißen Prinzessin und Jäger voneinander los. Qualvoll wird das Spiel der Harfen. Erneut spielen sie im Duett, Liebe und Sehnsucht vergehen in Todesangst, als die Liebenden auseinander gerissen werden. Die eine Harfe verklingt abrupt in einem letzten Akkord, während die andere leiser und leiser spielt.

Die Gestalten verschmelzen zu einem tobenden Flammenmehr und formen ein bekanntes Bild. Es ist wieder die Brücke am Fluss, an die der Jäger nach jedem heimlichen Besuch schwamm. Doch die einst friedliche Szenerie wird von Chaos und Todesangst überschattet.

Der junge Jägersmann muss vom Rand der Brücke aus zusehen, wie der Bruder der Prinzessin gemeinsam mit einigen gesichtslosen Gestalten ein Mauerwerk um seine gefesselte Prinzessin zieht und ihr lieblicher Körper nach und nach in den steinernen Wänden versinkt. Der Blick der weinenden Prinzessin ruht auf ihrem Liebsten, bis der letzte Stein ihr Gesicht verbirgt. Einzelne Töne stellen das Fallen von Tränen dar, bis auch diese mit dem letzten Atemzug der Prinzessin enden.

Der Jäger schickt einen stummen Schmerzensschrei in den Himmel, brüllt seinen Schmerz über diese Ungerechtigkeit, diese Pein, in die Welt hinaus und reißt verzweifelt an seinen Fesseln. Eine weitere gesichtslose Gestalt legt dem armen Elfen nun eine Schlinge um den Hals. Ein leichter Stoß nur wirft den Jägersmann über die Brüstung. Seine Füße zucken in seinem Todeskampf wild umher, so als weigere er sich selbst jetzt noch dieses grausame Schicksal zu akzeptieren. Doch irgendwann steht sein Leib still. Die beteiligten Gestalten, der Bruder der Prinzessin, verschwinden und lassen die Liebenden zurück.

Flöten nehmen die Themen der Prinzessin und ihres Jägers auf. Sehnsüchtig scheinen die Töne umeinander zu schweben, sich suchend, niemals findend. Der Wind heult um die Häuser des Falkenplatzes und trägt dabei einen tiefen Seufzer auf seinen Schwingen in die Ohren der Zuschauer.

Vom stumm fließenden Fluss erhebt sich, angetrieben von dem seufzenden Wind, ein seichter Funkenschleier. Leblos treibt er über den Flusslauf und umschmeichelt den leblosen Jäger und das Gefängnis seiner Geliebten mit dem seichten Schleier, den die Quel’dorei nach diesem tragischen Vorfall immer wieder um diese Brücke gesehen haben wollen. Der Schleier der Liebenden, der ihnen zum tragischen Verhängnis wurde.

Die Flöten vereinen sich ein letztes Mal zu dem Duett und verklingen dann in einem einzigen sehnsuchtsvollen Ton. Im Moment, als die Musik verstummt, erstirbt das magische Flammenspiel und wird von einem letzten, seufzenden Wind davongeweht …

Die Wahl von Ballkönig und BallköniginBearbeiten

Folgt.

Arcaneintellect-icon.jpg Spendenball des Arkaneums (2013)Bearbeiten

Der Raum (von Shartha Abendrot) Bearbeiten

Halle der Ruhe Plätze.jpg

Zufrieden sah sich die weißblonde Elfe im Ballsaal um. Ihre zierliche Gestalt wirkte seltsam verloren in dem vollkommen elfenleeren Raum. Auch die geschmackvolle, doch in recht dunklen Farbnuancen gehaltene Dekoration tat diesem Eindruck keinen Abbruch. Sie ließ den Blick langsam schweifen, während sie am Eingangsportal stand und jedes noch so kleine Detail überprüfte. Sie wollte weder das Arkaneum enttäuschen, noch einen unpassenden Eindruck mit der Raumdekoration erzeugen.

Die Bühne auf der östlichen Kopfseite des Saals war beinahe gänzlich leer. Nur wenige, in satten Rot~ und Goldtönen gehaltene Blumenbouquets zierten diesen erhöhten Bereich. Mittig hatte man ein Rednerpult aus mit hellen Intarsien verziertem Mahagoni aufgestellt. Das Wappen der Sin'dorei hob sich am Sockel deutlich vom ansonsten dunklen, nur mit wenigen feinen, vergoldeten Einlegearbeiten verzierten Holz ab. Kleine magische Kristalle erhellten den oberen Bereich, damit die Leser ihre Schriftstücke problemlos ablesen konnten, so sie denn mit Notizen arbeiteten. Der einzige weitere Schmuck auf der Bühne, waren die nachtblauen Vorhänge, die einen schönen Kontrast zu den wahrscheinlich eher in Rottönen gehaltenen Roben der Elfen, die dort stehen würden, bilden sollte.

Ebenfalls auf der Bühne, nah der Wand, die dem Eingang gegenüber lag, hatte man einen runden Teppich ausgelegt, der den Bereich für die Musiker vom Rest der Bühne optisch abtrennte. Vereinzelt fanden sich hier bereits die goldenen, verschnörkelten Notenhalter, die ebenfalls mit nicht zu hell glimmenden Lichtquellen magischer Natur ausgestattet waren und die Hocker, auf denen die Musiker später Platz nehmen sollten. Ebenfalls hatte man die größeren Instrumente bereits in den Saal gebracht und vorbereitet. Halb durchsichtig war der Vorhang, der hinter dem Bereich der Musiker von der hohen Decke hinab hing, einem in steter, doch kaum auffälliger Bewegung fließendem Bachlauf gleich, auf dessen Oberfläche rote und goldene Reflexe zu schimmern schienen; ein Zauber, der auf das Tuch selbst aufgebracht war und den Teil des Raumes zusätzlich, jedoch nicht zu deutlich, beleuchtete.

Der Tanzbereich, der sich von der Rückwand, bis fast zu jenem Tor, vor dem die Elfe gerade stand, erstreckte, war leer und der Boden glänzte wie frisch poliert. Er wirkte gar so glatt, wie eine vollkommen unberührte Eisfläche - wenngleich man darauf natürlich nicht so leicht ausrutschen konnte, da ein kleiner Zauber auf dem Boden lag, der sowohl den Glanz, als auch den sicheren Stand verstärkte - und man hätte darin problemlos das Spiegelbild betrachten können. Ebenso spiegelte sich die Decke des Raumes, die Shartha ein kleines Lächeln entlockte. Sie hatte einen riesigen Himmel aus feinstem Stoff aufspannen lassen, der mit tausenden von kleineren und größeren, dunkelrot aufglimmenden Edelsteinen besetzt war, die den Eindruck eines aus roten Sternen bestehenden Nachthimmels aufkommen ließ. Der Himmel zog sich über die gesamte Decke des Tanzbereichs und floss hinter dem aus eleganten Theken aufgebauten Bereich, der für die Spendensammlung gedacht war, zum Boden hin aus. Auch hier erhellten dunkelrote und goldene Kristalle das Halbdunkel des Saals.

Die im Westen gelegene Raumseite war mittig großflächig mit dicken, bequemen Teppichen in dunklen roten Farbtönen ausgelegt, in welche schwarze, mit goldenen und orangefarbenen Akzenten versehene schnörkelhafte florale Muster eingewebt waren. Die Teppiche waren wiederum mit unzähligen Kissen bestückt, wo man bequem Platz nehmen konnte. Die filigran bestickten, prächtig anzusehenden Kissen waren zu kleineren und größeren Kreisen gruppiert, die von niedrigen Tischchen begleitet wurden, auf welchen vereinzelt Wasserpfeifen, magische Kerzenleuchter oder goldene Schalen mit duftendem Rauchwerk aufgestellt waren. Natürlich durften höhere Sitzgelegenheiten nicht fehlen. Niemand wollte riskieren, eine edle Dame in Reifröcken auf den Boden zu verbannen, und so ein modisches Desaster anzurichten. So fand man also neben den Kissengruppen Stühle und Sessel, Chaiselongues und Ottomanen, in deren Nähe ebenfalls kleine Tische aufgestellt waren, die, wie die Tischchen der anderen Sitzgruppen, mit kleinen Verzierungen oder magischen Lichtern bedacht waren und doch genug Platz boten, sein Glas oder den Teller abzustellen.

Selbige Gläser und Teller konnte man, natürlich am Tag des Balls frisch mit den exquisiten Getränken des 'Raben' und den Köstlichkeiten des Cafés 'Madelaine' befüllt, an den Theken der beiden Etablissements erhalten, welche an der westlichen Kopfseite, jeweils rechts und links neben der Tür, welche in den Seitenbereich des Anwesens führte – und durch einen dunkelblauen Vorhang verhüllt wurde – aufgebaut worden waren.

Die Wände des Saals waren auf dieser Seite ringsum abwechselnd – und in ausreichendem Abstand – mit den rot-goldenen Bannern Silbermonds und den schwarz-roten Symbolen des Arkaneums geschmückt. Die goldenen Aufhängungen waren mit roten Kristallen geschmückt, welche die abgebildeten Symbole beleuchteten, sodass man sie deutlich erkennen konnte.

Der Begrüßungsschluck (von Cyntall Eisflamme) Bearbeiten

Cocktail Blutsonne (in zwei Varianten):

  • Ananaspüree
  • Saft der Blutorange, gemischt mit ein paar Spritzern Zitronensaft
  • ein erfrischender Kräutertee
  • für die alkoholische Variante: ein kräftiger Kräuterlikör
  • Eiswürfel zur Kühlung in Rosenform
  • Zucker zum Benetzen der Glasränder
  • schwarz-rote und gelbe Rosenblätter als Dekoration und zur Markierung der Varianten (schwarz-rot alkoholisch, gelb ohne Alkohol)

Cyntall begann damit, die Ananas zu zerschneiden und das Fruchtfleisch fein zu zermahlen. Danach presste sie die Blutorangen und die Zitronen aus und schüttete den Saft in verschiedene Gläser. Den Tee hatte sie sich schon in der Küche zubereiten lassen und prüfte nun nur noch ob er auch schon gänzlich erkaltet war, und stellte die eben erstandene Flasche des kräftigen Kräuterlikörs daneben. „Dann mal los“, murmelte sie. Cyntall gab das Ananaspüree und eine entsprechende Menge an Tee in ein größeres Behältnis. Danach folgten der Blutorangen- und der Zitronensaft, abgerundet mit einem kräftigen Schluck von dem Kräuterlikör. Die kleine Elfe verschloss das Behältnis und begann alles kräftig durchzuschütteln. „Nun noch das Glas.“ Cyntall benetzte den Rand etwas mit Zitronensaft und stülpte es dann verkehrt herum in eine feine Lage Zucker. Nachdem alles ausreichend durchgezogen war, schüttete Cyntall den Cocktail durch ein sehr feines Sieb in einen Krug. Vorsichtig füllte sie dann das Glas. Eine blutrote Flüssigkeit schimmerte durch das feine Kristall und Cyntall nickte erfreut. „Das sieht doch schon mal sehr schön aus.“ Cyntall räumte alles beiseite, damit auf dem Schreibtisch wieder genügend Platz war. „Hoffentlich klappt das nun“, murmelte die kleine Elfe. Die Idee war ihr gekommen, als sie einen kleinen Rosenanhänger für eine Kette fertigen wollte, als sie die winzige Fassung für den Edelstein in Händen hielt. Cyntall hatte einige größere Fassungen in der gleichen Rosenform hergestellt und füllte diese nun mit Wasser. Dann nahm sie ein Pergament in die Hand, auf dem sie einen Frostzauber sauber aufgeschrieben hatte. „Frost“, murmelte sie. Das war so gar nicht ihre Passion.

Cyntall konzentrierte sich, hob die Hände und murmelte die entsprechende Formel. „Nichts“, sagte sie enttäuscht. „Konzentrier die mehr, so schwer kann das nicht sein“, flüsterte ihre innere Stimme. Die kleine Elfe kniff die Augen zu, ließ sich ganz auf die Energie ein, bis sie merkte wie sie sie durchströmte und sprach die Worte erneut. Dann spürte sie, wie die Kälte den Raum erfasste. Eine ganze Weile stand sie so da, bis sie langsam ein Auge öffnete…und dann erschrocken das zweite. „Huch“, entfuhr es ihr und sie starrte auf ihren Schreibtisch, der einer Winterlandschaft glich. Alles war mit einer dünnen Eisschicht überzogen, die Federn und Bücher mit feinem Reif gezuckert. „Das war wohl etwas zu viel“, grinste sie schief. Aber erfreut stellte sie fest, dass das Wasser in den Rosenförmchen ebenfalls gefroren war. Das Chaos auf ihrem Schreibtisch erst mal ignorierend, stülpte sie die Förmchen um und klopfte perfekte Rosen-Eiswürfel heraus.

Cyntall holte das gefüllte Glas herbei und ließ zwei Eiswürfel hineingleiten. Dann entfernte sie zwei dunkelrote, fast schwarze Blütenblätter von der gekauften Rose und klebte sie dekorativ an den Zuckerrand. Zufrieden bestaunte sie das Ergebnis und nahm einen kleinen Schluck. „Herb und gleichzeitig fruchtig“, nickte sie, obwohl ihr der Alkohol nicht wirklich schmeckte.

Die schmächtige Elfe fertigte noch ein Glas an, diesmal ohne den Kräuterlikör, dafür mit etwas mehr von dem Tee. Wieder ließ sie zwei Rosen-Eiswürfel hineingleiten, nahm als Dekoration aber zwei Blütenblätter einer gelben Rose. Sehr zufrieden stand Cyntall vor den beiden Gläsern.

Die Musiker (von Aeshlynn Wintermond) Bearbeiten

Es spielen 5 Musiker: eine Harfnerin, ein Flötenspieler und drei Violinisten. Unter letzteren befindet sich eine weitere Frau. Die Frauen tragen Roben in Schwarz, Gold und Rot, die Männer schwarze Hosen und Hemden in einem dunklen Rot mit dezenter goldener Stickerei. Neben dem Flötenspieler steht eine silberne Trompete, während weitere Instrumente im Hintergrund zu sehen sind.

Jeder der Musiker spielt ein Instrument. Weitere Instrumente werden bei Bedarf levitiert und deren Klänge über Illusionszauber dargestellt.

OOC-Anmerkung Bearbeiten

Geplant sind folgende Stücke:

  1. Tanz: Pavane
  2. Tanz: Langsamer Walzer
  3. Tanz: Slowfox
  4. Tanz: Quadrille

Da es sich zum Teil auch um eine Gedenkveranstaltung handelt, sind die Stücke ausnahmslos ruhiger.

Diejenigen, die sich ein Bild der Tänze machen wollen, können über die folgenden Links bei Youtube einen Eindruck bekommen. Ich bitte aber um Verständnis, wenn die Musikinstrumente, die ich auf dem Ball emote, nicht mit den Videos übereinstimmen. Ich hatte eher auf die Tänzer geachtet.

Beispielvideos:
Pavane: [1] Langsamer Walzer: [2] Slowfox : [3] Quadrille: [4]

Die Buffets (vom Café La Madelaine und dem Gasthaus Zum Raben) Bearbeiten

Kräftige Speisen Bearbeiten

  • Meeresfrüchte- und Gemüsesalat
  • Kleine gefüllte Wachteln am Spieß
  • Feinste Bachtatzenhäppchen
  • Fischvariation aus Räucherlachs, Brathering und Forellenfilet
  • Schinken-Honigmelonen-Schiffchen
  • verschiedenste Brot- und Brötchensorten

Süßspeisen Bearbeiten

  • Törtchen: Erdbeer, Vanille, Schokolade
  • Kuchen: Apfel, Kirsch, Erdbeer, Schoko
  • Kekse: Erdbeer, Vanille, Schokolade
  • Donuts mit Schoko- oder Zuckerguss
  • Pralinen
  • Trüffelpralinen
  • Kokospudding

Alkoholische Getränke Bearbeiten

Weine:

  • Silbernebel Prädikat - Lieblich - Weiß
  • Falkenfeder - Halbtrocken - Weiß
  • Thalassischer Reinblüter - Trocken - Rot
  • Sonnentropfen - Lieblich – Rot
  • Honigwein - süß

Brände:

  • Traubengeist
  • Kirschfeuer

Nicht alkoholische GetränkeBearbeiten

  • Tees: Früchte, Silberblatt, Wilddornrose, Vanille-Kirsch, pandarischer Kräutertee
  • Säfte: Kirsch, Erdbeere, Banane, Orange, Papaya
  • Wasser: Still, Medium
  • Kaffee: Dalaran (Stark), Schlingendorntal (Sehr Stark), Mulgore (Mild)

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