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Arkane Magie

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Arkane Magie P&P

Die Arkane Magie ist die gängigste Form der Magie auf Azeroth und ist eine kosmische Kraft der Ordnung. Dem gegenüber steht die Felmagie, welche reines Chaos darstellt. Arkane Magie gilt als sehr flüchtig und die Nutzung bedarf enormer Präzision und Konzentration.[1] Der Begriff "Arkane Magie" ist überdies größer zu verstehen und daher nicht auf die Arkanspezialisierung des Magiers zu reduzieren. Antonidas zufolge kann zudem etwas, das magischen Ursprungs ist auch mit Magie bekämpft werden.[2] Viele der Zauber, welche über die Jahrtausende unterrichtet wurden, lassen sich auf die Schriftrollen des Hochgeborenen Meitre zurückführen, welche die Grundlage moderner arkaner Magie bilden.[3]

Hintergrund Bearbeiten

Der Brunnen der Ewigkeit Bearbeiten

Menschmagierin.jpg

Eine Menschenmagierin.

In der kataklysmischen Frühzeit Azeroths bekämpften die Titanen und ihre Schöpfungen die Alten Götter, welche sich auf dem Planeten eingenistet hatten. Im Zuge der Kämpfe riss Aman'Thul Y'Shaarj aus der Oberfläche Azeroths heraus, was im Planeten eine tiefe Wunde hinterließ, aus welcher arkane Energien ausströmten.[4] Nach dem Sieg über die Alten Götter waren die Wächter der Titanen bemüht, die Wunde zu schließen. Nachdem sie Tag und Nacht um den Riss in Azeroths Oberfläche gearbeitet hatten, blieb schließlich nur noch ein glitzernder See, abgeschirmt mit magischen Barrieren, übrig, welcher als "Brunnen der Ewigkeit" noch eine große Bedeutung in der weiteren Geschichte Azeroths spielen sollte.[5] Überdies erwiesen sich vor allem jene Gebiete als besonders fruchtbar für weitere Entwicklungen, in welche Wasser des Brunnens durch die Wunde geflossen waren.[6] Über die Jahrtausende florierte das Leben auf Azeroth, und insbesondere in jenen Wäldern, die um den Brunnen der Ewigkeit lagen. Zu den ersten Völkern, welche hier heranwuchsen und gediehen, zählten die Trolle.[7]

Eine von den übrigen Trollestämmen unabhängige und vorrangig nachtaktive Gruppe, die sogenannten "Dunkeltrolle", wanderte um 15.000 Jahre vor der Öffnung des Dunklen Portals ins Zentrum Kalimdors und stieß dabei auf jenen See, welcher später "Brunnen der Ewigkeit" genannt werden sollte. Von den Magien angezogen ließen sie sich an dessen Ufer nieder und über mehrere Generationen begann der Brunnen, sie zu verändern. Sie gingen nunmehr aufrecht und wandelten sich zu hochintelligenten und quasi unsterblichen Wesen. Die ehemaligen Trolle begannen, die Mondgöttin Elune zu verehren und ihre Mystiker glaubten, sie würde tagsüber in dem schimmernden See schlafen und zu ihnen sprechen.[8]

Arathors Hundert Magier Bearbeiten

Trollkriege Hundert Magier.jpg

Feuer vom Himmel.

Nachdem die Hochgeborenen nach dem Krieg der Ahnen nicht von ihren arkanen Künsten ablassen konnten, verwehrten ihnen die Nachtelfen den Zugang zum Hyjal. Dath'Remar ließ daraufhin eine große Flotte erbauen und die Hochgeborenen segelten mit ihren Anhängern ins Unbekannte.[9] Diese Hochgeborenen, die späteren Hochelfen, sollten das magische Königreich Quel'Thalas begründen, sahen sich aber immer wieder mit Angriffen der Amani konfrontiert.[10] Jene Trolle stellten auch für das junge Königreich Arathor eine Bedrohung dar und schließlich kam es zum Bündnis zwischen Hochelfen und Menschen. Anasterian stimmte im Gegenzug für die Hilfe Arathors zu, hundert Menschen in den arkanen Künsten auszubilden.[11] Sie sollten Feuer vom Himmel regnen lassen und die Amani für die kommenden Jahrhunderte entscheidend schwächen. Der Sieg über die Trolle im Alteracgebirge durch den taktisch klugen Einsatz der Hundert Magier wurde noch Monate danach auf den Straßen Silbermonds und Stroms gefeiert.[12]

Viele der ursprünglichen Hundert Magier nahmen sich Schüler und binnen weniger Jahrzehnte verbreitete sich das Studium Arkaner Magie auch in Arathor rasant. Dank des Schutzes der Magier konnten neue Siedlungen in den Grenzgebieten errichtet werden: in den Östliche Landen, im Alteracgebirge, Tirisfal, Gilneas und Kul Tiras. Die Außenposten wuchsen zu florierenden Städten mit eigenen Bräuchen und wurden zunehmend unabhängiger von Strom. Insbesondere Dalaran entwickelte sich unter seinem ersten Herrscher Ardogan zu einem Zufluchtsort der Magier, welche im Laufe der Zeit immer öfters misstrauisch beäugt wurden.[13] Im Gegensatz zu den ersten Hundert Magiern schien die nachfolgende Generation weniger auf Vorsicht bedacht gewesen zu sein und weder die Härten des Krieges noch Zurückhaltung zu kennen.[14]

Der Rat von Tirisfal (2.680 vDP) und der Erste Wächter (2.610 vDP) Bearbeiten

Wenngleich die Magier dafür sorgten, dass Dalaran prächtig florierte - Verbrechen waren nicht einmal existent - hatten die konstanten und immer mächtigeren Zauber Konsequenzen. Die Wirklichkeit um Dalaran bekam Risse und Dämonen, angelockt durch die Zauber, schafften es nach Azeroth. Die Eindringlinge verursachten Panik auf den Strassen und Zerstörung in Dalarans Umland, auch wenn die herrschende Magokratie und die Erzmagier alles versuchten, jene im Zaum zu halten. Aus Angst vor einem Aufstand wandten sich die Magier an die Hochelfen. Die Synode von Silbermond schickte augenblicklich die fähigsten Magier, um sich der Sache anzunehmen. Zunächst waren die Anführer Dalarans wenig begeistert davon, sich Schranken aufzuerlegen, waren sie doch genau deswegen in die Stadt gekommen, um ihre Künste frei praktizieren zu können. Restriktionen würden, so die Sicht der Anführer, entweder zu einem Exodus der hellsten Köpfe führen oder, im schlimmsten Fall, zu einem Kollaps Dalarans und Revolten. In jedem Fall aber würde die Arkane Magie weiterhin praktiziert werden. Nachdem weder die Synode noch die Magokratie Dalarans das Wirken von Zaubern de facto verbieten konnte, begründeten sie einen Geheimbund: den Orden von Tirisfal. Dieser sollte sich der Dämonen annehmen, während die Magier ihre Schüler immer wieder auf die Gefahren rücksichtslosen Zauberns hinzuweisen hatten.[15][16]

Über die Jahrzehnte sorgten die Mitglieder des Rats dafür, dass die Bedrohung durch die Dämonen diskret unter Kontrolle gebracht werden konnte. So sie sich einem stärkeren Gegner gegenüber sahen, besaßen sie ein Ritual, mittels welchem die übrigen Ordensmitglieder ihre Macht temporär in eine "Speerspitze" kanalisierten, damit dieser gegen den Dämonen mit geballter Macht vorgehen konnte. Da das Ritual mit Risiken verbunden war, wurde es nur in Ausnahmefällen angewandt. Als der Nathrezim Kathra'natir die Bevölkerung Dalarans bedrohte, schritt der Rat erneut ein, sah sich aber alsbald mit einem zu mächtigen Gegner konfrontiert.[17] Die Ratsmitglieder gaben ihre Macht an Aertin Brighthand, der als ihre "Speerspitze" den Schreckenslord bekämpfen sollte. Kathra'natir durchschaute das Manöver des Rates jedoch und griff nicht deren Champion, sondern die kanalisierenden Zauberer an, was sowohl sie als auch Aertin schwächte. Nur durch das beherzte Eingreifen des Halbelfen Alodi konnte eine völlige Auslöschung des Rats verhindert werden. Die Magier mussten allerdings bald feststellen, dass sie dem Schreckenslord weder einzeln, noch mit einer temporären "Speerspitze" gewachsen waren. Es war abermals Alodi, welcher in dieser dunklen Stunde des Rates eine Lösung fand: die anderen Magier sollten ihre Kräfte nicht temporär an einen Champion übergeben, sondern permanent, somit sei ihre Anwesenheit im Kampf nicht notwendig. Der Halbelf unterzog sich als Erster dem komplexen Ritual und wurde damit zum ersten Wächter von Tirisfal. Er besiegte Kathra'natir und verbannte ihn in den Nether.[18]

Die Tradition wurde über die Jahrtausende fortgeführt: jeweils für ein Jahrhundert sollte ein neuer Wächter über Azeroth und die Bedrohung durch die Brennende Legion wachen und anschließend seine Macht wieder abgeben, um einem neuen Wächter Platz zu machen.[18]

Charakteristika Bearbeiten

Eine Wissenschaft Bearbeiten

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Auswirkungen auf die Nutzer Bearbeiten

Roman.png Folgende Informationen beziehen sich auf die Romane und Kurzgeschichten.

Die Macht, welche ein Wirker Arkaner Magie besitzt, geht nicht spurlos an jenem vorbei:

Ihr Mentor hatte ihr vom ersten Moment ihrer Lehrzeit an eingebläut, dass Arroganz die größte Sünde des Magiers und die am leichtesten zu begehende war. „Mit so viel Macht unter den Fingerspitzen wie du sie besitzt, ist man leicht versucht, sich für allmächtig zu halten", hatte der alte Magier gesagt. „Die meisten Zauberer erliegen dieser Versuchung irgendwann. Das ist einer der Gründe, warum ich nicht müde werde, dich zu warnen." [...] "Niemand bleibt davon unbeeindruckt. Der Trick dabei, um dem zu widerstehen, ist, den Makel in dir selbst zu erkennen und daran zu arbeiten."[19]

Aegwynn wiederum bezahlte für ihre Arroganz zu glauben, Sargeras alleine besiegt zu haben, einen teuren Preis. Der Herr der Brennenden Legion nistete sich im Geist ihres noch ungeborenen Sohnes ein und brachte jenen dazu, das Dunkle Portal zu öffnen und den Weg für die Horde nach Azeroth zu bereiten.[20][19] Darüberhinaus macht sich das Wirken Arkaner Magie auch körperlich durch das schnellere Altern und den körperlichen Verfall bemerkbar. Der einfache Magier ist jedoch weniger stark davon betroffen, als der Hexenmeister.[21]

Nach zweihundert Jahren, so lehrten die meisten der Musterbeispiele, wurde die Mehrzahl der menschlichen Magier tödlich dünn und gebrechlich.[22]


IconSmall Mage.gif Themenportal Arkane Magie

Anmerkungen Bearbeiten

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