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Argentumdämmerung / Argent Dawn
Tabard der Dämmerung.jpg
Mitglieder: 1.500
Anführer: IconSmall Human Male.gif Lord Maxwell Tyrosus
Weitere Leiter: Kommandant Ashlam Ehrenschlag, Fürst Nicholas Zverenhoff
Hauptstadt/-sitz: Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts,
Andere Städte: Sturmwind[1], Darnassus[2], Zugwindlager, Bollwerk
Völker: Alle
Einsatzgebiet: Pestländer, Winterquell, Hyjal
Zugehörigkeit: Unabhängig, Tendenz zur Allianz[3]
Gesinnung: Rechtschaffen gut
Mehr: Argentumkreuzzug

Die Argentumdämmerung war eine rechtschaffene und gute Organisation welche sich dafür einsetzte, Azeroth vor Gefahren zu schützen, allen voran die Brennende Legion und die Geissel. Stützpunkte der Argentumdämmerung befanden sich in den Westlichen sowie Östlichen Pestländern und in Tirisfal.

Mittlerweile hat Tirion Fordring die Argentumdämmerung mit den Überresten der Silbernen Hand vereinigt und den Argentumkreuzzug geschaffen, welcher sich der Geißel in Nordend stellt.[4]

Organisation Bearbeiten

Die Argentumdämmerung war in verschiedene Zweige aufgeteilt, je nach Standort, wobei jeder Standort seine eigenen Ränge und hierarchische Struktur hatte. Nicht-Mitgliedern wurde die Kenntnis über die genauen Ränge der Mitglieder verweigert, da sie dies zu einfachen Zielscheiben in der Öffentlichkeit machen würde. Der Name des Anführers war ebensowenig öffentlich bekannt.[3] Dies führte manchmal dazu, dass die Argentumdämmerung als Geheimgesellschaft betitelt wurde. Allerdings erschien ihre Rangstruktur sehr simpel; spezifische Regionen unterstanden einem "Kommandanten", welcher sich um die alltäglichen Aktivitäten kümmerte, besassen einen Rat von Offizieren, eine Gruppe von Elitetemplern sowie anschliessend den Hauptanteil der einfachen Mitglieder. Templer hatten keine wirkliche Befehlsgewalt über die normalen Mitglieder, genossen allerdings grossen Respekt. Zu den diversen Zweigen der Dämmerung gehörte die Bruderschaft des Lichts.[1]

Die Argentumdämmerung besass kein offizielles Hauptquartier, verfügte jedoch über Räumlichkeiten in diversen grossen Städten - darunter Sturmwind und Darnassus. Der Hauptanteil der Mitglieder in den Pestländern führte die Schläge von der Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts aus, welche sich am östlichen Rand der Östlichen Pestländer befindet. Eine grössere Anzahl befand sich ebenfalls am Zugwindlager in den Westlichen Pestländern sowie im Alteracgebirge. Die Templer im Zugwindlager hatten alle Hände voll zu tun. Sie wurden von Ogern im Süden belagert und kämpften ebenso gegen den verseuchten Friedhof am Trauerhügel in unmittelbarer Nähe ihres Lagers.[3]

Augenscheinlich misstraute die Argentumdämmerung den Verlassenen und nur solche, welche Sylvanas' Organisation verlassen und sich als "gut" erwiesen hatten, wie beispielsweise Leonidas Bartholomäus der Geachtete, wurden als Mitglieder zugelassen.[5] Die übrigen Horde-Rassen schienen allerdings akzeptabel zu sein, was möglicherweise am Einfluss von Tirion Fordring lag.

Durch ihre Taten hatte sich die Argentumdämmerung freilich Feinde gemacht, allen voran die Brennende Legion, die Geissel sowie den Schattenhammerklan. Obwohl sie dieselben Ziele teilten (und teilweise wie an der Kapelle kooperierten) herrschte grosses Misstrauen zwischen der Argentumdämmerung und dem Scharlachroten Kreuzzug, welches auch mal in Gefechten ausgetragen wurde. Dies hing vor allem damit zusammen, dass der Kreuzzug fanatisch Nicht-Mitglieder als böse ansah.[3]

Mitgliedschaft Bearbeiten

Die Argentumdämmerung nahm jede Rasse und Klasse auf, sofern diese sich der Ausrottung des Bösen in der Welt verschrieben haben. In der Organisation waren sowohl Mitglieder der Allianz als auch der Horde zu finden, wenn auch in ungleichen Teilen. Obschon die Organisation unabhängig war, gab es doch eine starke Bevorzugung der Allianz.[3] Die Hinwendung zum Heiligen Licht richtete sich klarerweise an die Allianz, besonders an Personen mit kirchlichem Hintergrund oder ehemalige Mitglieder der Silbernen Hand. Magier unterstützten die Argentumdämmerung ebenfalls, da sie ähnliche Ziele hatten.[6] Die Horde stand zwar ebenfalls in einer guten Beziehung zur Dämmerung, stellte aber keinen Sponsor für die Aktivitäten der Organisation dar. Meistens unterstützte die Horde (hauptsächlich die Verlassenen) die Dämmerung wenn es von Nutzen für sie war (was oft der Fall war).[1]

Potentielle Mitglieder wurden jedoch genauestens beobachtet, so dass diese "Offene Tür für alle"-Attitüde etwas irreführend sein kann. Die meisten zukünftigen Mitglieder mussten kleinere magische Gegenstände benutzen und sogenannte "Geisselsteine" von gefallenen Mitgliedern der Geissel sammeln, um ihre Kampffähigkeit unter Beweis zu stellen. Andere mussten gegen Dämonen kämpfen, um sich zu beweisen. Von den Mitgliedern wurde ebenfalls verlangt, dass sie sich an die Tugenden des Lichts hielten, selbst wenn sie selbst keine Anhänger dieser Philosophie waren. Die Dämmerung konnte sehr streng werden was das Verhalten und die Aussagen ihrer Mitglieder besonders in der Öffentlichkeit anging.

Mitglieder der Argentumdämmerung hatten oftmals verschiedenste Taktiken um die Stellung der Gruppierung zu sichern: einige schlossen Bündnisse gegen die Untoten, andere bekämpfen sie auf direktem Wege, wieder andere studierten die Magie oder die Alchemie um effektiver gegen die Dämonen und die Untoten vorgehen zu können. Die Argentumdämmerung hatte ebenso ihre eigenen Wege, das Heilige Licht zu verwenden, stiess dabei jedoch auf wenig Gegenliebe seitens der traditionellen Mitglieder der Kirche des Heiligen Lichts.

Die Argentumdämmerung reizte vor allem jüngere Mitglieder der Silbernen Hand und der Kirche, da die Organisation augenscheinlich weniger von alten (und womöglich überholten) Traditionen belastet war. Die Argentumdämmerung selbst wirkte reichlich jugendlich, einige Anführer erschienen jünger als sie sein sollten.[7]

Neben den Rittern zählten auch einige frühere (und aktuelle) Mitglieder der Kirin Tor zu den Mitgliedern der Dämmerung. Seitdem Dalaran unter Beschuss stand, sehnten sich viele nach Rache, zudem kam das gegenseitige Interesse an Magie beiden Gruppierungen zu Gute.

Geschichte Bearbeiten

Nach dem Tod von Hochlord Mograine wurde die Verderbnis innerhalb des Scharlachroten Kreuzzuges einigen Mitgliedern deutlich, darunter Hochinquisitor Schönufer welcher die Kunde darüber verbreitete. Diejenigen welchen seinen Worten Glauben schenkten verliessen den Kreuzzug und gründeten die Argentumdämmerung um Azeroth vor der Geissel zu schützen ohne dem blinden Fanatismus der vorherigen Organisation zu verfallen.

Obschon Kreuzzug und Dämmerung dieselben Ziele verfolgten, öffnete sich die Argentumdämmerung nicht nur gegenüber anderen Allianzrassen nebst den Menschen sondern auch Mitgliedern der Horde sowie der Verlassenen. Sie schätzten die Diskretion und die Vorsicht und verwenden viel Zeit damit, die Geissel zu untersuchen um nach Mitteln zu suchen, um sie zu bekämpfen. Mit der Zeit wuchs die Dämmerung zu einer vielschichtigen Organisation heran. Eine Unterfraktion, die Bruderschaft des Lichts, arbeitete an den Beziehungen zwischen Dämmerung und Kreuzzug um gewalttätige Ausbrüche zu verhindern.

Trotz ihres Einflusses verfügte die Dämmerung kaum über die Manneskraft, sich dem Kreuzzug entgegenzustellen, noch die Geissel alleine zu besiegen. Schliesslich schloss man eine seltsame Allianz, um gegen Kel'Thuzads Streitkräfte in den Pestländern vorzugehen.[8] Doch selbst die Bruderschaft des Lichts war nicht frei von Korruption. Nachdem Kel'Thuzad selbst zurück in sein Phylakterium verbannt worden war, sollte dieses über Vater Inigo Montoy an die Dämmerung weitergereicht werden, kommt jedoch nie am Ziel an.[8] Tatsächlich arbeitete jener für die Geißel und sorgte für Kel'Thuzads Fortbestehen.[4]

Die Dämmerung in Azeroth Bearbeiten

Soldat der Argentumdämmerung.JPG

Soldat der Argentumdämmerung

Der Hauptanteil der Argentumdämmerung befand sich im nördlichen Teil der Östlichen Königreiche sowie in Kalimdor um gezielt auf die Bedrohung von Geißel und Brennender Legion einzugehen. In den Östlichen Königreichen hatten sie vornehmlich in den Östlichen Pestländern Stellung bezogen sowie im Süden der Westlichen Pestländer wo sie versuchten, die Untoten aus Uthers Grabmal, Andorhal und Darrowehr zu vertreiben. Ihr Hauptquartier (oder zumindest das stabilste davon) befand sich in Darnassus.[9]

Zu den verschiedenen Aussenposten in Azeroth zählten:

Anmerkungen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Dark Factions, S. 125
  2. Dark Factions, S. 124
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 Alliance Player's Guide, S. 150
  4. 4,0 4,1 World of Warcraft: Wrath of the Lich King
  5. Horde Player's Guide, S. 170
  6. Dark Factions, S. 126
  7. Alliance Player's Guide, S. 150-151
  8. 8,0 8,1 World of Warcraft
  9. Dark Factions, S. 124-125

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