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Alekia/Vergangenheit

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Alex Vergangenheit Geschichten

Alex wurde als zweites Kind der Familie Rotschild geboren. Ihre Eltern lebten in einem kleineren Dorf im westlichen Tirisfal. Karl Rotschild war ein Schild- und Bogenmacher. Johanna hingegen eine Näherin. Die erste Tochter des Paares, Katharina, strebte die Ausbildung zu einer Magierin an, besaß jedoch kein Talent für die Arkanen Künste. Zusätzlich konnten sich die eher ärmlichen Rotschilds die Ausbildung nicht leisten. Katharina wurde schließlich eine Gelehrte auf dem Gebiet der Baumkunde. Alex wurde vier Jahre später geboren. Die Hoffnung ihres Vaters auf einen Jungen erfüllte sich nicht. Trotzdem wurde sie von ihrem Vater eher jungenhaft erzogen. Sie entschloss sich später für eine Ausbildung zur Priesterin und wurde später von einem Paladin der silbernen Hand aufgenommen, um selbst zu einem Paladin ausgebildet zu werden.

Sie war 16 Jahre alt und immer noch ein Knappe ihres Mentors, als die Geißel Lordaeron verwüstete. Trotz der Schrecken in diesen dunklen Tagen, hatte ihre Familie großes Glück. Ihre Eltern, sowie ihre Schwestern überlebten den Angriff der Untoten. Alex‘ Mentor hatte inzwischen das Ausmaß der Verwüstung gesehen und war nach der Säuberung Stratholmes durch den Prinzen Arthas erschüttert. Er fasste den Entschluss, sich Lady Jaina Prachtmeer anzuschließen und in das ferne Land Kalimdor zu reisen, welches die Magierin auf den Rat eines geheimnisvollen Propheten suchen wollte. Nachdem er Alex davon überzeugte, mit ihm zu gehen, drängte die junge Knappin ihre Eltern dazu, ebenfalls eines der Schiffe zu nehmen. Obwohl sich vor allem ihr Vater gegen diesen Entschluss stemmte, seine Heimat zu verlassen, bestiegen auch ihre Eltern eines der Schiffe, welche mit den Überresten der Allianz über das Meer nach Kalimdor fahren sollten. Die Schiffsreise war lang und blieb nicht ohne Opfer, Auf dieser Fahrt verstarb Alex jüngere Schwester Teresa an den Folgen eines starken Fiebers. Im Stillen wurde Alex der Tod des gerade mal vier Jahre alten Mädchens von ihren Eltern stets angelastet.

Als die Schiffe schließlich die Küste von Kalimdor erreichten, war Alex froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Das neue Land schien jedoch nicht minder gefährlich zu sein, als das Meer, welches sie so lange befahren hatten. Schlimm genug, dass sich die mitgenommene Expedition mit den heimischen Wesen auseinandersetzen musste, es schien auch noch, dass die Horde den Flüchtlingen aus Lordaeron gefolgt war. Alex, welche zwar mittlerweile eine passable Kämpferin, aber noch lange kein Paladin war, stürzte sich mit ihren Kameraden in den Kampf gegen den ihr bis dahin unbekannten Feind – die Orcs – und erlebte am Steinkrallengipfel ihre erste Niederlage.

Alex wurde schließlich Zeuge, wie Allianz und Horde auf das Drängen des seltsamen Propheten einen Waffenstillstand schlossen. Das sie nun ausgerechnet mit den grünhäutigen Wesen zusammenarbeiten musste, welche sie zuvor noch wacker bekämpft hatte, konnte sie zwar nicht nachvollziehen, aber sie vertraute auf Lady Prachtmeers Entscheidung und vergaß ihren Unmut sogar schließlich fast vollständig, als sie zusammen mit den Orcs und den Nachtelfen am Berg Hyjal gegen die brennende Legion kämpften. Der folgende Sieg gegen den Dämonen Archimonde war vermutlich der größte Triumph in ihrem Leben, auch wenn sie nur eine kleine Rolle bei all dem spielte.

Schließlich war sie auch an dem Konflikt zwischen der Horde und den Streitkräften von Jainas Vater, Daelin Prachtmeer, beteiligt. Das Bündnis zu brechen, welche zum Sieg über die Legion geführt hatte war ihr jedoch zuwider, weshalb sie sich so gut es ging aus den Kämpfen raushielt. Den Tod Daelins bedauerte sie zwar sehr, war gleichzeitig aber auch sehr erleichtert, da der Konflikt mit seinem Ableben endete.

In der Zeit danach widmete sie sich gänzlich ihrer Ausbildung und dem Schutz Theramores. Nach einigen Jahren vollendete sie ihre Ausbildung und wurde von ihrem Mentor, welcher sich kurz darauf zur Ruhe setzte, in den Stand eines Paladins erhoben. Da sie nichts von der Gründung der Argentumdämmerung und dem Scharlachroten Kreuzzugs wusste, nannte sie sich selbst, wie auch die übrigen Paladine die über das Meer gekommen waren, immer noch „Ritter der silbernen Hand“ und nahm als Beinamen „Die Verlässliche“ an.

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