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Mein Name ist Morena Folmin, heute eine alte Priesterin aus Menethil. Ich erzähle Euch die Geschichte einer jungen Frau aus dem Königreich Gilneas: ihr Name war Lady Akena Tolan von Falkenstein.

Akena, eine Frau aus gutem Hause oder auch *** Akena, die Kriegerin *** Bearbeiten

G019

Akena von Gilneas vor dem Einzug der Geissel

Akena Tolan von Falkenstein, gebohrene Marnion von Gilneas, stammte aus gutem Hause aus dem Königreich Gilneas. Ihr Kindheitstraum war es immer gewesen, eine Priesterin des Lichtes zu werden. Doch ihre Eltern waren damit nicht einverstanden und liessen Akena gegen ihren Willen in der Schwertkunst unterrichten. Akena befolgte diesen Befehl, wenn auch sehr widerwillig.

Eines Abends kam sie zu mir in meine kleine Abtei und bat mich, sie in den Lehren des Lichtes zu unterweisen. Ich sagte ihr, dass dies nichts sei, was man nebenbei lernen könne, sondern eine Lebensaufgabe sei. Daraufhin erzählte sie mir von ihren Eltern und dass diese ihr das Leben einer Priesterin nicht erlauben wollten. Also beschloss ich sie heimlich in den Lehren des Lichtes zu unterweisen. Sie war überaus dankbar und offenbarte mir, dass sie plante, wenn sie alt genug sei, von zu Hause wegzugehen, um dann in einer Abtei, den Weg einer Priesterin zu beschreiten.

Einige Jahre vergingen und eines Tages stand die nun junge Dame vor mir und sagte, der Tag zu gehen wäre gekommen. Doch wollte sie nicht nur aus der Stadt, nein, sie wollte das ganze Königreich Gilneas verlassen. Da mich selbst der grosse Wall an unserer Grenze einengte, beschloss ich sie zu begleiten.

Morena macht eine kurze Pause und sieht ziwschen ihren Zuhörern hin und her

So machten wir uns auf den Weg. Der Weg nach Norden zum Graumarnwall, zur Grenze unseres Königreiches. Ich weiss nicht, was ihre Eltern dachten, als sie bemerkten, dass ihre Tochter geflohen ist. Doch wurden wir auf dem gesamten Weg nicht aufgehalten, was den Gedanken nahelegt, dass sie die Entscheidung ihrer einzigen Tochter aktzpetierten oder es ihnen schlichtweg egal war. Akena schien dieser Gedanke zuerst sehr zu bedrücken, doch je weiter wir uns der Grenze näherten, desto weniger schien sie darüber nachzudenken.

Am Wall selbst angekommen, sagten wir den Wachen, wir seien im Auftrag der Hohepriesterin unterwegs, woraufhin diese uns passieren liessen. Wir durchquerten das Tor und standen plötzlich im Silberwald. Noch nie war Akena ausserhalb der Grenzen Gilneas und war sichtlich neugierig.

Von hieraus wollte Akena weiter Richtung Norden, nach Lordaeron Stadt. Ich hingegen wollte nach Menethil und musste somit Richtung Osten. Wir verabschiedeten uns und jeder ging seiner Wege.

Was nachfolgend geschah, weiss ich nur aus späteren Erzählungen anderer Personen. Akena traf ich bis heute nie wieder.

Morena seufzt tief. Danach fährt sie fort

Akena war wohl schon fast angekommen, als sie abends auf einem Hofgut nahe der Stadt Unterkunft suchte. Es war das Gut der von Falkensteins. Sie traf dort ihren späteren Ehemann Gánndor Tolan von Falkenstein. Es war wohl Liebe auf den ersten Blick, denn Akena brach ihre Reise ab und blieb bei den Falkensteins am Hof.

Die Familie nahm sie sehr herzhaft auf, etwas was sie von zu Hause nicht kannte. Sie war immer nur eine strenge Erziehung gewohnt und nahm sich vor einmal ihre Kinder weniger autoritär zu erziehen. Schon sehr schnell kamen sie und Gánndor sich näher und haben kurze Zeit darauf auch geheiratet.

Wenige Jahre später ging auch ihr gemeinsamer Kinderwunsch in Erfüllung und es schien alles sich zum Besten zu wenden. Mit ihren Eltern jedoch hatte Akena seither jeden Kontakt abgebrochen.

Dann kam der Tag an dem ihr Mann an den Hof des Königs gerufen wurde, um der Rückkehr des Prinzen beizuwohnen. Ich spare mir hier die Deatils der Geschichte, die sind sicher allen bekannt.

Es muss jedenfalls ein grausamer Angriff der Geissel gewesen sein, denn Gánndor fand bei seiner Rückkehr nur noch die verbrannten Leichen seiner Familie. Der gesamte Hof war zerstört und niemand mehr am Leben. Doch dies könnt Ihr in Gánndors Memoiren nachlesen.

Morena macht eine kurze Pause bevor sie weitererzählt

Eine gewisse Zeit später wurde die Leiche Akenas wiedererweckt. Seither nennt sie sich nur noch Mahikaa. Sie sollte, wie viele andere auch, unter der Führung Darion Mograines dem Lichkönig zukünftig als Todesritter dienen, um einen Kampf in den östlichen Pestländern gegen die Bedrohung des Scharlachroten Kreuzzuges zu führen.

[..] Fortsetzung folgt

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