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Aeshlynn Wintermond/Lieder

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Aeshlynn Lieder

Einleitung Bearbeiten

Ich hatte als Bardin im RP zuerst Lieder und Gedichte aus dem Internet herausgesucht und gepostet. Da mir eigene Gedichte schwer fallen, habe ich mit Emotes experimentiert und bin damit ganz gut gefahren. Oder zumindest hat sich noch keiner beschwert. Hier meine Geschichten. Wo ich bestehende Geschichten oder Lieder zweckentfremded habe, sind auch Quellen verlinkt. Viel Spaß.

Wie die Schmetterlinge entstanden Bearbeiten

(Quelle: "Three Minute Tales" von Margaret Read Mac´Donald nach einer chinesischen Legende)

Aeshlynn schaut in die Runde und verbeugt sich leicht, bevor sie anfängt, die Harfe zu spielen. Sie singt von einem Magister des Sonnenzornturms, der seinem König treu diente. Tag für Tag, Jahr für Jahr, Jahrhunderte lang, wob er die Zauber zur Verteidigung seines Volkes. Nur selten gönnte er sich Ruhe.

Aber auch der stärkste Arkanist kommt an die Grenzen seiner Stärke und der Magister schaute durch die Fenster seiner Räumlichkeiten über die Stadt hinaus und sah die jungen Blätter des Immersangwaldes, der im ewigen Frühling erblühte. Müde blickte er auf die Bücher um sich herum und schob sie beiseite. Nur dieses eine Mal würde er unter den Bäumen wandeln und seine Pflichten einem anderen überlassen.

Sanfte, linde Brisen umwehten den Magister, der durch den Immersangwald streifte, sowie die Zuschauer. Der Duft von Frühlingsblüten steigt ihnen in die Nase und sie können das leise Singen von Vögeln hören.

Der Magister wanderte eine lange Zeit, mehr und mehr wirkte der Frieden des Waldes auf ihn ein und er entspannte sich langsam. Schließlich kam er auf einer Hügelkuppe an und ließ sich auf ihr im Gras nieder. Seine blaue Robe, verziert mit Stickereien in vielfältiger Farbe, war in dem Grün der Wiese die einzige Abwechslung. Er lächelte, während er die Umgebung in sich aufnahm.

Ein Summen ist zu hören. Eine Biene umschwirrt die Zuhörer, bevor sie sich auf einer Stickerei der Robe des Magisters niederlässt.

„Du glaubst wohl, dies sei eine Blume“ lachte dieser. „Komm. Dies ist so ein schöner Tag, ich teile mit Dir.“ Mit einem Lächeln im Gesicht schnitt er ein kleines Stück seiner Robe ab und warf sie in die Luft. Die Biene folgte und ein Windstoß trieb Stoff und Biene über die Wiese.

Der Magister verfolgte beide mit den Augen und lachte erneut. So lustig war die getäuschte Biene, so schön der treibende Stoff. Und dort… dort flogen noch mehr Insekten über die das Gras, auf der Suche nach Blüten. Voller Freude schnitt er weitere Stofffetzen von seiner Robe und warf sie empor, wo sie im Wind tanzten.

Um Aeshlynn bildet sich ein Schwarm von fliegenden Stoffstücken, die um sie kreisen. Aeshlynn lacht zusammen mit dem Magister, als sie den Schwarm mit einer Geste anweist, in einem weiteren Bogen zu kreisen. Und während sie weiter singt, sehen die Zuhörer, wie die Form des Stoffes sich ändert. Flügel wachsen, Fühler sprießen.

Der Magister stand auf der Hügelkuppe und weinte, als er den Wandel sah. Um ihn herum flogen Tiere, die er noch nie gesehen hatte. Schmetterlinge in allen Farben des Regenbogens tanzten in der Frühlingsbrise um ihn herum. Er selber stand in den Resten seiner zerstörten Robe, ohne diese zu beachten. Er sah nur noch die Schönheit, die er erschaffen hatte.

Aeshlynn hebt ihre Hand und die Schmetterlinge lösen sich in einem Farbschauer auf. Sie schaut in die Runde und verbeugt sich.

Die Elemente Bearbeiten

Aeshlynn beginnt mit einem neuen Stück. Ihr Gesicht ist ernst, passend zu dem ruhigen, getragenen Stück, dass sie spielt. Der Boden unter ihren Füssen scheint nachzugeben, nackte Zehen graben sich in weichen Mutterboden und der Geruch von frischer Erde umspielt die Zuhörer.

Die Bardin erhebt ihre Stimme und singt von Blumen, von schattenspendenden Bäumen. Ein leichter Wind erhebt sich und trägt Blütenduft und das Geräusch raschelnder Blätter mit sich. Sie trägt die Zuhörer mit sich als sie in Gärten und Parks wandeln. Die Stimme wird tiefer, ein beruhigendes Alt, als sich die Landschaft wandelt und Felder sich vor dem Auge erstrecken. Alle Nahrung wächst aus der Erde. Ob Früchte, Getreide oder Gemüse. All dies gebiert ihr fruchtbarer Schoss. Und ihr Gras ernährt die Tiere, die auf ihr wandeln, die wiederum anderen zur Nahrung dienen. Ewig fruchtbar, unverzichtbar ist die Erde, unsere Mutter, unser Halt in einer sich ewig wandelnden Welt.


Warnend  klingt nun Aeshlynns Stimme. Nur selten wird die Erde zornig. Nur selten wendet sich dieses Element gegen seine Kinder, aber grausam ist es, wenn die Wut erst einmal erregt ist. Die Erde splittert, reißt auf. Pflanzen und Tiere werden von der Gnadenlosen verschlungen und vergehen in ihr. Und wenig ist schrecklicher, als die Vereinigung von Erde und Feuer in tosender Wut.


Feuer brennt, Feuer verschlingt. Stamm und Stumpf, Fleisch und Haar vergehen in seiner Lohe. Gequält das Lied der Bardin, als sie von Zerstörung singt, von der Wut dieses Elementes. Hitze berührt für einen Moment die Zuschauer und der Geruch von Ruß und Asche, bevor die Stimme sanfter wird. Ein Bringer der Zerstörung kann das Feuer sein, aber auch ein Freund. Die Sonne scheint im Sommer auf die Haut, Wärme bringend. Auf dem Herd kocht eine heiße Suppe, nahrhaft duftet sie und dem einen oder anderen Zuhörer mag der Magen knurren. Geschichten werden am Lagerfeuer gesungen, während die Kinder langsam einschlafen. Die Flammen erlöschen, bis es dunkel wird und nur das Feuer der Leidenschaft brennt. Leise weht der Wind und trägt die Asche hinfort.


Der Wind trägt auch die Stimme der Bardin, als sie ihm mit dem Blick in die Ferne folgt. Ihr Atem mischt sich mit ihm, untrennbar und sie lächelt. Die Freund der Barden, das Element der Musik, Träger von Klängen und Düften, all dies ist die Luft. Sie umfängt die Vögel, trägt die Samen von Blumen und Bäumen durch das Land. Sanft umfängt sie uns, lässt uns atmen, kühlt uns im Sommer, treibt Windmühlen und Schiffe an. Der Wind flüstert uns in den Schlaf, murmelt beruhigend in unser Ohr.

Aber wie wenig kennen wir dieses Element. Wo wir die Erde pflügen und das Feuer entzünden, wer hat Macht über die Luft? Und wer kann ihr widerstehen, wenn sie als Sturm über das Land tobt? Bäume biegen sich und brechen krachend, ihr Todesschrei im Gebrüll des Orkans verstummend. Tiere ducken sich in ihren Höhlen und auch sogenannte intelligente Wesen zittern vor seiner Macht. Hilflos wirbeln Vögel über das Land und das Meer tobt unter der Peitsche der sonst so milden Schwester. Aeshlynn singt wieder leise, sanft, beschwichtigend. Das Meer rauscht, ermüdet nach dem Kampf, musste es doch zum Zorn getrieben werde.  Beruhigt, beruhigend flüstern Wellen am Strand. Der Geruch des Meeres, Salz, Fisch und Algen, steigt dem Zuhörer in die Nase.


Wasser, das uns, zusammen mit der Erde nährt. Ein erfrischender Trunk aus einer Bergquelle. Fische aus dem Meer, aus Fluss oder See. Während Aeshlynn singt, webt sie ihre Zauber. Beinahe schmecken die Zuhörer das kühle Nass, fast spüren sie, als sie von einem Bad singt, das Wasser an ihrer Haut. Regen fällt hinab und nährt die Erde. Schnee bedeckt das Land und bringt Ruhe, bis der Winter wieder anbricht.

Aber Eis bedeckt auch Seen und Flüsse, eine Gefahr für den Wanderer und Hagel zerstört die Felder und bringt Hunger.


Vier schimmernde Kugeln bilden sich über Aeshlynns Haupt und beginnen langsam zu kreisen. Braun und rot, weiss und blau.  Erde, Feuer, Luft und Wasser. Die Elemente, die das Leben ausmachen, es nähren, schützen und auslöschen. Langsam verschmelzen sie ineinander und ergeben, während Aeshlynn leise die Harfe spielt, eine Kugel: die Welt von Azeroth.


Die Legende von Kapitän Klock Feuerflug und Tony ZweihauerBearbeiten

Aeshlynn schaut in die Runde. „Verehrte Zuhörer. Dies ist die Geschichte von dem berühmten Goblin- Kapitän Klock Feuerflug und dem bekannten Troll-Kapitän Tony Zweihauer. Sie spielt in der Zeit der Belagerung der Stadt Theramore.“

Die Harfe stimmt ein martialisches Thema an. Kampf und Tod, aber auch Heldentaten Einzelner klingen in dem Lied mit und versuchen, in den Zuhörern das Verlangen nach Ruhm zu wecken. Während der Krieg in den Marschen tobt, segeln weiter südlich Schiffe, um Verpflegung zu den streitenden Parteien zu bringen. Immer wieder illustrieren Illusionen - Bilder, Gerüche oder Geräusche - das Lied der Bardin.

Meeresrauschen ist schwach zu hören, übertönt durch  das Knattern von Segeln, das Knallen von Kanonen und das Schreien von Kämpfern. Horde und Allianz treffen auf dem Wasser aufeinander, das sich von dem vergossenen Blut rot färbt. Schaum bildet sich, als Haie im die Körper der Unglücklichen streiten, die von den Schiffen fallen.

Aber nicht jeder kämpft für Ruhm und Ehre. Wo die Soldaten kämpfen, segeln auch Piraten, unter ihnen der Schrecken der Meere, Kapitän Klock Feuerflug und sein Rivale, Tony Zweihauer. Schiffe, die alleine segeln, werden aufgebracht oder treibende Wracks geplündert. Letztere Taktik ist besonders bei Zweihauer beliebt. Leichtes Gold für wenig Risiko. Die Musik wird leiser, flüsternd schleichen sich die Noten um die Zuhörer, werden manchmal kurz lauter, scheinen sie anzuspringen.

Und so kommt es, wie es kommen muss. Ein Versorgungsschiff der Allianz hat ein Schiff der Horde versenkt, aber die wackeren Orks setzen den verlorenen Kampf an Bord des Feindes fort. Diesen Umstand ausnutzend, entert der schlaue Goblin das Schiff, während sich der Troll feige von der anderen Seite anschleicht.

Aeshlynn wirft den Trollen unter ihren Zuhörern einen entschuldigenden Blick zu und zwinkert zu Klock, während die Harfe zu einem Crescendo ansetzt, als sich Troll und Goblin über der Leiche des Zwergenkapitäns sehen, der durch zwei Entermesser von zwei Seiten durchbohrt wurde und nun langsam niedersinkt, den Blick freigebend. Der Troll schaut über ihn hinab, der Goblin hinauf. Blicke treffen sich, Klingen blitzen auf, aber beide Kapitäne werden getrennt, als der Kampf Soldaten zwischen sie treibt.

Ein verschmitztes Lächeln spielt um Aeshlynns Lippen, die Noten kichern leise, als Kapitän Klock eine Idee hat. Warum ein halbes Wrack entern, wenn da die Ayamuns Zorn liegt? Während die Trolle sich mit Allianz- und Hordesoldaten gleichermaßen schlagen, huschen die Goblins an ihnen vorbei und kapern das Trollschiff. Höhnisches Gelächter schwingt in der Musik mit, als die Goblins auf den Planken der Ayamuns Zorn triumphierend herumstolzieren und Kapitän Klock unter Deck steigt, um die Schätze seines Rivalen zu zählen.

Aber was geschieht da? Ein Troll schaut sich um, sieht, was geschehen ist und alarmiert seinen Kapitän. Dieser brüllt vor Zorn, hält aber inne, als ihn der letzte überlebende Mensch auslacht. „Sei froh, dass du die Kiste verloren hast.“ Ein Kopf fliegt über Bord, aber ein Lächeln umspielt Tonys zwei Hauer, als er seine Mannschaft zum Schiff der Goblins führt.

Klock schnauft verächtlich, hat er zwar sein Schiff verloren, so der Troll aber auch die umkämpfte Prise und der Goblin nennt zwei Schiffe sein eigen, als seine Mannschaft anweist, das jetzt verlassene Versorgungsschiff und seine Fracht zu untersuchen.

Neidisch beobachtet Tony das Treiben der Goblins, als er sieht, dass die Ayamuns Zorn jetzt wieder ohne Besatzung ist, heimlich lässt er die Rettungsboote seines neuen Schiffes zu Wasser und die Trolle paddeln um den Frachter herum, um wieder auf das eigene Schiff zu steigen. Und so ergibt sich ein lustiges Spiel. Aeshlynn kann sich ein leises Lachen nicht verkneifen, als sie beschreibt, wie die Piraten von Schiff zu Schiff springen, eines verlassend, eines erobernd, immer im Kreis, im Kreis, im Kreis…

Während dieses lustigen Spielchens treiben die Schiffe im Griff der Strömung immer weiter nach Norden. Leises Donnergrollen ist die erste Warnung, aber so versunken sind die Piraten in ihr Schiffchen-Wechsel-Dich-Spiel, dass sie nicht bemerkten, dass sie in eine Kriegsflotte treiben. Mit einem Paukenschlag schrecken sie auf. Kanonen donnern und die Kugeln treffen die drei Schiffe. Piraten schreien auf und springen in Rettungsboote oder in das Wasser. Rette sich wer kann!

Die Flotte segelt weiter, die schwimmenden Piraten nicht beachtend, die sich, egal ob Troll oder Goblin, erst einmal Holz unter den Füssen suchen. Und so finden sich auch Klock Feuerflug und Tony Zweihauer auf einer Planke wieder. Weitab von den anderen treiben sie. Kein Land, kein Freund ist in Sicht. Und so senken sie die auf das Haupt des Goblins und die Lenden des Trolls deutenden Waffen und setzen sich, während ihr Boot auf den Mahlstrom zutreibt. Hilflos schauen sie ihrem Schicksal entgegen.

Leise wimmert die Musik, während beide Kapitäne sich nach einem Ruder umschauen, um dem tosenden Abgrund zu entkommen, der auf sie wartet. Da! Ein heller Klang, als Klock auf den Troll schaut und ihm mit einem blitzschnellen Schlag einen der Hauer nahe am Kiefer vom Kopf schlägt. Er hebt diesen mit einem Triumphschrei auf, während der Troll ihn entsetzt anschaut. Ein Ruder! Und so paddeln Klock Feuerflug und Tony Einhauer einträchtig in Richtung Sonnenuntergang. Ein leises Flüstern ist noch zu hören. „Ey Maaan, den zweiten bekomms'e aber nich', no.“


Die Rache von Emmi Flutenwandler Bearbeiten

(Quelle: http://www.thestorytelling-resource-centre.com/Emmy_Tot.html )


Aeshlynn schaut in die Runde. „Dies ist  eine Geschichte, die die Welt der Piraterie für immer verändern sollte. Die Geschichte von Emmi Flutenwandler.“

Die Harfe stimmt eine Goblinmelodie an. Das Zischen von Kesseln, das Knattern von Motoren, all dies verbirgt sich hinter dem Klang der Harfe. Die Geräusche von Fabriken werden von ihr übertönt und sind doch unüberhörbarer Teil der Musik.

Die Bardin singt von der jungen Ingenieurin im Dienste eines Handelsbarons. Emmi Flutenwandler, die schönste Maid in ganz Beutebucht, wurde von allen Männern umworben. Ihre zarte grüne Haut, das schimmernde dunkle Haar, die großen Augen, die Knubbelnase, ihr Talent… sie war unwiderstehlich.

Tanzmusik  erklingt, als der Handelsbaron ein Bankett gibt. Gäste aus aller Welt kommen. Sin’dorei aus dem hohen Norden. Menschen, Zwerge, sogar  ein Troll der Zandalari  sitzen am Tisch. Aber einer der auffälligsten Gäste ist  Jan van dem Geißenfuß, ein Pirat aus dem fernen Kalimdor.

Voller Leidenschaft betrachtet Jan Emmi. Voller Verlangen, die talentierte Schöne sein zu nennen, nähert er sich, während die  Musik das Feuer in ihm widerspiegelt. Sie hingegen weist ihn erzürnt zurück, gehört ihr Herz doch alleine dem Baron. Und seinem Gold. Obwohl er ihr die Welt und alle ihre  Reichtümer verspricht, so lehnt sie es doch ab, ihn auf sein Schiff zu begleiten. Die „Enterhaken“ wird  ohne sie abreisen müssen.

Zorn spiegelt sich in der Musik wieder.  Trommeln scheinen im Hintergrund zu klingen und Trompeten, als Jan  van dem Geißenfuß ihr hinterher schaut und schwört, dass er die Schöne noch zähmen wird. Das Bankett geht fort und brennende Blicke gehen von dem Piraten zu der Ingenieurin und von der Maid zum Handelsbaron.

Leise leise spielt die Harfe, als die Nacht herein bricht. Emmi seufzt, während sie das Geschirr  wegräumt und sich ein Leben im Luxus an der Seite des Verehrten vorstellt. Knappe Seidenkleidung, die ihre Figur betont. Goldschmuck und Diamanten an Ohr und Hals und Brust. Exotische Düfte scheinen die Zuhörer zu umweben, während Aeshlynn von Luxus singt. Von gepellten Weintrauben und Schokolade. Von Musikern und Dienern, die jeden Wunsch von den Lippen lesen.

Doch durch die Stille  sind plötzlich Schritte zu hören. Ein erstickter Schrei und wieder Stille. Die Halle ist leer, die Goblinmaid nicht mehr zu sehen.

Die Musik wird atonal, verwirrend, als Emmi erwacht. Erschrocken schaut sie sich um. Wo ist sie? Der Boden schwankt und um sie herum ist Holz, nicht der gewohnte Stein. Sie liegt in einer leeren Koje. Von über ihr ist die verhasste Stimme von van dem Geißenfuß zu hören. Emmi schaudert. Ihr Blick geht durch den Raum.  Kostbarstes Buchenholz aus dem Eschental sieht sie. Eine Truhe enthält weiche Stoffe und edles Geschmeide. Ihre Augen verengen sich.

Stunden sind vergangen, als der Pirat zum Klang eines munteren Trinkliedes seine Kajüte betritt. Die Harfe lallt , während er sich völlig betrunken umschaut. Seine Gefangene liegt schlafend am Boden und er schaut gierig auf sie hinab. Langsam nähert er sich, nur um bei einer kleinen Welle den Halt zu verlieren und auf seine Koje zu stürzen. Ehe er sich wieder erheben kann, ist nur noch ein trunkenes Schnarchen zu hören.

Emmi erhebt sich. Die Harfe flüstert im Hintergrund, als sie sich vorsichtig dem Schlafenden nähert.  Langsam, langsam schleicht sie sich zu ihm und zieht sein Entermesser aus der Scheide. Ein Blitzen! Und noch während er die Augen öffnet, steckt die Klinge in seinem Herzen. Kalt lächelt Emmi und zieht den bluttriefenden Stahl wieder heraus. Mit beiden Händen packt sie den Griff und schlägt dem Toten den Kopf vom Leibe.

Leises Meeresrauschen umgibt die Zuhörer. Der Geruch von Salz  steigt in die Nasen. Emmi schleicht sich leise an Deck, in einer Hand hält die die blutige Klinge, in der anderen den abgeschlagenen Schädel. Der Steuermann, der als einziges in der Nacht wach ist, schaudert, als sie die Klinge auf ihn richtet und schlägt die Schiffsglocke, als sie ihm dies in kalter Stimme befielt.

Hastige Schritte sind zu hören. Die Mannschaft kommt die Treppe hinauf. Schie torkeln und schchwanken, während schie den Grund für den Lärm schuchen. Aber schnell gibt sich ihr Rausch, als sie auf das blutige Haupt ihres Kapitäns schauen. Emmi lacht und lacht und lacht.

Voller Freude erschallt jetzt die Musik. Das Piratenschiff befindet sich auf hoher See. Waffengeklirr ist zu hören, als  die „Enterhaken“ ein Schiff aufbringt. Emmi stürmt, ihr Entermesser erhoben, vorneweg. Die erste Piratenkapitänin. Gefürchtet von ihren Feinden, geliebt von der Mannschaft. Solange sie ihnen Gold bringt…


Lied für Cialnir Bearbeiten

Aeshlynn beginnt auf der Harfe zu spielen. Die Noten scheinen unsicher, suchend. Auch die Musikerin selber schaut fragend umher, bevor sie anfängt, zu singen.

Was ist Magie? Wer kann sie finden, wer erobert sie? Wem wird sie folgen? Wen zurück weisen?

Eine schöne Maid ist sie, der viele Blicke folgen. Unergründlich ihr Wesen, abweisend ihr Blick. Eine scharfe Klinge in der Hand wehrt sie Bewerber ab, die sie zu erobern suchen. Süße Worte verwirren die, die ihr vergeblich schmeicheln, und locken doch zugleich.

Was ist Magie, wer kann sie finden, wer erobert sie? Wem wird sie folgen? Wen zurück weisen?

Aeshlynn’s Musik wird martialisch. Die Harfe imitiert das Sirren der Pfeile, das Klirren von Klingen. Fanfaren im Hintergrund scheinen zur Schlacht zu rufen.

Eine Kämpferin ist Magie, die in die Schlacht zieht. Blitze zucken um sie, umschmeicheln das Haar, welches im Sturm weht, den sie rief. Eis ist ihre Rüstung. Feuer ihr Schwert. Nur der wird an ihrer Seite kämpfen, der ihr ebenbürtig ist an Mut. Der ihr, ohne zu zögern, den Rücken deckt. Der die Elemente nicht fürchtet, sondern danach trachtet, sie zu beherrschen.

Verspielte Noten erklingen, wandern um die Zuhörer. Fröhliches Lachen erklingt in ihnen, aber auch Tränen und Zorn sind zu hören..

Ein Kind ist Magie, das voller Unschuld mit uns spielt. Es wirft einen Ball und lacht, wenn die Erwachsenen ihn fangen und zurück werfen. Es fordert sie zum Spiel heraus und triumphiert in seinem Sieg. Aber sie sollen nicht wagen, selber zu gewinnen, denn es wird weinen, voller Zorn schreien. Und im nächsten Wettkampf gelten neue Regeln, damit der Sieg nur ihm gehört.

Die Musik ändert sich erneut, wird erhaben, tragend. Ein Marsch erklingt.

Eine Dame ist Magie, die über das Volk herrscht. Voller Hochachtung betrachtet es sie, voller Ehrfurcht und Liebe. Zu ihren Füssen kniend, das Haupt gesenkt, sehen die ihr Dienenden selten ihr Gesicht. Nur der wird an ihrer Seite stehen, der es wagt, das Haupt zu heben. Der ihre Majestät anerkennt, aber nicht vor Angst bebt, wenn sie seinem Blick begegnet. Nur dann wird sie ihm ihre Hand reichen und ihn zu sich erheben.

Die Noten lachen und tanzen jetzt. Mal leise und entfernt, mal lauter und näher, necken sie den Zuhörer.

Ein junges Mädchen ist Magie, wechselhaft und launisch. Eitel und verträumt. Man muss ihr schmeicheln, sie umwerben. Man muss Wünsche erfüllen, bevor sie gedacht sind, sie ihr in den Augen lesen, süße Worte in das Ohr flüstern, schöne Geschenke bieten. Ein hartes Wort, ein Moment der Nichtbeachtung und sie flattert davon: ein Schmetterling im Wind. Wer aber aufmerksam und treu ist, in dessen Armen wird sie tanzen.

Ruhig wird die Musik und ernst. Besinnlich ist ihr Klang erst, ein wenig trocken, um dann schneller zu werden.

Eine Gelehrte ist Magie, wissbegierig und gelehrsam. Mal sitzt sie in ihrer dunklen Stube, durchforscht alte Manuskripte. Geschichte befindet sich in ihren Händen, die Zukunft in Armesweite. Bücher schauen auf sie herab, Staub rieselt. Spinnen weben ihr Netz in ihren Haaren. Aber dann springt sie auf, zieht durch die Welt. Die Klinge in der Hand, Worte der Macht auf ihren Lippen sucht sie nach Altem und Neuem, um ihr Wissen zu mehren und um zu triumphieren in den Debatten der Weisen. Wer tut es ihr gleich? Wer teilt ihre Sehnsucht? Wer kann mit ihr sprechen, ohne Unwissenheit Preis zu geben?

Aeshlynns Wangen verdunkeln sich und sie senkt ihren Blick. Die Musik wird langsamer, sinnlicher.

Eine Geliebte ist Magie, zärtlich und leidenschaftlich zugleich liegt sie in deinen Armen. Bewundere sie, liebkose sie. Lasse keinen Zentimeter ihres Körpers unerkundet. Spüre, wie sie unter deinen Händen erbebt, wie sie unter deinen Küssen zittert. Halte sie fest, erlaube ihr nicht, sich zu entziehen, bis ihr beide im Feuer vereint seid. Aber sei nicht nur auf dein Vergnügen bedacht oder dein Bett wird schnell erkalten.

Nun verbindet die Musik Elemente aller vorherigen Stücke zu einem Ganzen. Aeshlynn lächelt, als sie ihre Frage wiederholt.

Was ist Magie? Wer kann sie finden, wer erobert sie? Wem wird sie folgen? Wen zurück weisen?
Vielseitig ist Magie, nicht zu erfassen, nicht zu beherrschen. Wenige können sie als Ganzes ihr Eigen nennen. Viele Geliebte hat sie und all ihnen gehört ihr Herz. Noch mehr jedoch suchen, sie zu erringen. Glücklich der, der ihren Kuss spürt, ihre Hand in der seinen hält oder den ihre Klinge im Kampf schützt. Einsam der, dem sie den Rücken kehrt, der ihr Wesen nicht erkennt und nie wissen wird, was er verloren hat.
Die Harfe verklingt, Aeshlynn senkt sie und verbeugt sich.

Tod Im Meer Bearbeiten

Einige unserer älteren Mitbürger mögen sich daran erinnern, dass vor ein paar Jahrhunderten einer der Häfen unserer damaligen Verbündeten geschlossen werden musste. Dies ist die Geschichte dazu.

Aeshlynn beginnt, ihre Harfe zu spielen. Sie singt leise von Meeresrauschen, von Schiffen, die mit weißen Segeln über die Wellen gleiten, von Möwen, die in der Brise fliegen. Aufmerksame Zuhörer mögen bemerken, dass entsprechende Geräusche sich in die Musik mischen.

Sie singt von einem Hafen im Norden von Lordaeron. Schiffe brachen von dort in alle Himmelsrichtungen auf, um Waren zu transportieren. Schimmernde Stoffe aus Quel’thalas , exotische Gewürze aus dem Schlingendorntal, glitzernde Juwelen aus den Bergwerken der Zwerge, all dies und mehr machten die Stadt am Hafen reich. Der Duft von Zimt und Nelken mischt sich in die Luft.

Aber so wichtig der Hafen auch war, so gefährlich war auch die Anreise. Nur eine schmale Rinne zwischen gewaltigen Klippen erlaubte die Einfahrt. Aeshlynn singt von reißenden Wogen, von Schiffen, die im Sturm gegen die Felsen prallen und von den Schreien der Ertrinkenden. Wieder und wieder verlangte das Meer seine Opfer, aber immer aufs Neue suchten wagemutige Kapitäne die Stadt auf.

Eine junge Maid lebte in Quel’thalas, schön wie der junge Tag, zart wie eine Rosenblüte und ihre Stimme ließ die Nachtigallen vor Neid verstummen. Die Bardin singt und, so sie es zulassen, bildet sich vor dem inneren Auge der Zuhörer das Bild unvergleichlicher Schönheit, für jeden das eigene blonde oder rothaarige oder dunkle Ideal.

Adelige und Magister suchten ihre Gunst, aber sie selber liebte einen Matrosen. Jahr für Jahr segelte er davon und Jahr für Jahr stand sie am Ufer und wartete auf ihn. Sehnsucht schwingt in der Musik mit.

Und eines Jahres wartete sie vergeblich auf sein Schiff. Jeden Tag ging sie zum Strand, aber es kam nie wieder. Aeshlynn singt von Schmerz und Trauer, als nach Wochen die Kunde zu der Maid dringt, dass das Schiff im Sturm vor Lordaeron gesunken ist. Voll Zorn schreit sie auf und schwört Rache, diesen Menschen, die ihren Liebsten nicht schützen konnten.

Ein beschwerlicher Marsch ist es von Quel’thalas nach Süden. Trolle drohen. Wilde Tiere lauern. Banditen verstecken sich in der Wildnis. Einen langen Weg legt die Maid zurück, bis sie an dem Ort ankommt, an dem der Geliebte gestorben sein soll. Ein Ruderboot bringt sie zu den Klippen und sie erklimmt die höchste von ihnen und schaut zu der Stadt.

Zorn schwingt in der Stimme der Sängerin, als sie den Schwur wiederholt. „Leiden sollt Ihr, so wie ich gelitten habe. Das, was ihr am meisten liebt, sollt ihr verlieren. Nie wieder wird das Leid anderer euch reich machen.“

Aeshlynn singt leise von Meeresrauschen, von einem Schiff, das mit weißen Segeln über die Wellen gleitet, von Möwen, die in der Brise fliegen. Aufmerksame Zuhörer mögen bemerken, dass entsprechende Geräusche sich in die Musik mischen, aber dann von einer anderen Stimme übertönt werden.

Die Maid steht auf einem der Felsen und winkt den Matrosen zu. Es ist ihre Stimme, die über die Wogen hallt. Ihr Zauber, der die Seemänner in ihren Bann schlägt. Mensch oder Elf oder Zwerg. Mann oder Frau. Sie alle schauen gebannt auf die Schöne, gefangen im Zauber des Liedes.


Aeshlynn singt dann von grimmigem Triumph, als das Schiff auf die Klippen fährt und zerschellt. Keiner der Seeleute überlebt, ihr letzter Anblick die Gestalt ihrer Nemesis.

Wochen und Monate vergehen und kein Schiff fährt in den Hafen ein. Jedes fällt der Zornigen zum Opfer. Krieger werden ausgesandt und sterben, dem Zauber der Maid verfallen. Magier versinken in den Wellen, unfähig ihr zu widerstehen.

Die Menschen verzweifeln. Eine Hungersnot bricht aus und die Ersten beginnen, die Stadt zu verlassen, als sich erneut ein Mann anbietet, den Hafen zu befreien. Ein Jüngling steht vor den Ältesten und sie lachen nur verbittert, als sie seine Worte hören. „Du willst uns retten? Ein bartloses Kind? Wo ist dein Schwert, wo dein Zauber?“

Traurig lächelnd wendet er sich ab und tritt zum Hafen. Ein Boot liegt bereit, das Erbe seines Vaters, Fischermann, so wie der Sohn Fischer war, bis der Tod ihm das Handwerk verbot. Langsam tritt er hinab und setzt das Segel, den Blick auf die tödliche Klippe gerichtet.

Die Maid schaut auf das kleine Boot hinab. Ein neuer Held, der ihr entgegen treten möchte? Sie lacht verächtlich und stimmt ihr Lied an. Der Zauber reicht über das Meer und umspinnt den Jüngling, der sein Haupt hebt und weiter segelt. Voller Staunen sieht die Maid, wie das Fischerboot um die Klippen schifft. Warum versagt ihr Zauber? Das Lied verstummt, als er bei ihr ankommt. Sie weicht voller Angst zurück.

Trauer klingt in der Musik, als er spricht. „Schön ist dein Lied und schön deine Gestalt. Aber schöner die Liebste in meinen Augen, die ich verlor, als dein Gesang sie narrte.“ Kein Zorn schwingt in seiner Stimme, nur Schmerz und Sehnsucht.

Tränen fließen, als die Maid seine Worte hört, sieht sie doch ihren Verlust in den Augen eines Anderen gespiegelt. So wie sie den Liebsten verlor, hat er die Geliebte verloren durch ihre Hand. Ihm, der unschuldig war, hat sie alles genommen. Voller Reue wendet sie sich zu den gnadenlosen Klippen, als eine Hand sie zurück hält.

Aeshlynn stehen die Tränen in den Augen, als sie spielt. Sie selber verstummt, als die Harfe Trauer spielt, Schmerz und unstillbare Sehnsucht. Ewige Reue.

Die Schiffe segeln wieder. Aber Matrosen erzählen sich weiterhin flüsternd von einer schönen Maid, deren Gesang den Tod bringt und immer seltener legen sie in dem Hafen an, bis die Stadt verwaist ist und der Fluch der Maid erfüllt.

Und in den Wäldern von Quel’thalas wandeln ein Jüngling und eine Maid, einsam, fernab von allen anderen. Und manchmal, manchmal hört man ein Lied, so schön, dass die Nachtigallen vor Neid verstummen, das von Vergebung singt und Liebe, die nach Jahren aus Mitleid erwächst.

Die Schulen der Magie Bearbeiten

Aeshlynn beginnt eine langsame Melodie auf ihrer Harfe zu spielen. Ihre Stimme ist leise, als sie von der Sehnsucht eines jungen Magiers nach seiner fernen Geliebten singt. Suchend geht ihr Blick umher, während in ihrem Lied der Liebeskranke Zauber um Zauber webt, um die Verlorene zu finden. Neben ihr schimmern immer wieder Bilder auf, die die Erzählung zusammen mit der Musik unterstreichen.


Das Spiel der Harfe lacht mit dem Jüngling, als seine Bemühungen Erfolg zeigen. Weit fort ist sie, die Schöne, der sein Herz gehört. Dennoch soll ihn auch dies nicht abhalten, sie zu finden. Lauter und tragend wird die Musik, während er den Kreis zeichnet, der das Portal öffnet, welches die Liebenden zusammen führen wird.


Ein schriller Akkord. Voller Entsetzen schaut sich der Magier um. Wo ist er? Und wo ist die Geliebte, deren Augen ihn gefangen halten? Felder sind vor ihm, auf ihnen Menschen, die sie bestellen. Entsetzt weicht er in die Schatten zurück. Wie dem Feind entkommen? Die Harfe jubelt, als er den Kopf hebt, sich seiner Künste besinnend. Kurz danach betritt ein menschlicher Wanderer das Dorf.


Aeshlynn spielt nun fröhliche Tanzmusik auf. Der Magier sitzt in dem einzigen Gasthaus, schaut sich um und nippt vorsichtig an seinem Bier. In den Liedern, die er kennt, würde er jetzt ein Gespräch belauschen, in dem ihm der Aufenthaltsort der Rabenhaarigen genannt würde. Seufzend begibt er sich auf sein Zimmer. Die Musik wird wilder, während er einen Luftgeist beschwört, der das Dorf durchsuchen soll.

Im Kerker! Sie haben es gewagt, die Schöne in den Kerker zu werfen? Hart wird die Musik und kalt, als der Zorn des Magiers geweckt ist. Noch in seine Verkleidung gehüllt, tritt er aus dem Gasthaus und zu den Räumen, die ihn der Geist gezeigt hat. Ein martialischer Akkord erklingt, als er die Illusion abwirft und sich in eine schimmernde Rüstung aus reinem Mana hüllt.  

Zwei verschiedene Melodien scheinen gegeneinander zu streiten, während die Schwerter der menschlichen Wachen keine Wirkung zeigen, aber Zauber kalten Tod bringen. Voll eisiger Wut begibt der Jüngling sich in den Keller, in dem sein Herz gefangen gehalten wird. Reif bildet sich an den Wänden und die Kälte scheint auch die Knochen der Zuhörenden berühren zu wollen.


Sein Blick geht zu einer Zelle und Wärme durchstrahlt ihn, als er eine schlanke Gestalt im Stroh hinter den Gittern sieht. Freude klingt auch im Harfenspiel. Eine Hand streckt er aus und die Zellentür öffnet sich durch seinen Zauber. Aber warum erhebt sie sich nicht? Warum kommt sie dem Suchenden nicht entgegen? Leiser, leiser klingt die Harfe, als der Jüngling neben ihr niedersinkt. Schweigen. Nichts ist zu hören. Tot sind die Soldaten, aber tot ist auch die Geliebte und tot sein Herz.


Ein lauter Akkord, der langsam verhallt. „Nein! Nein! Ich lasse Dich nicht gehen. Für immer wirst du an meiner Seite bleiben.“ Die Stimme der Harfe bebt, so wie auch die der Sängerin, als sich Schatten um das Haus bilden. Lange dauert es, bis die Menschen sich hinein wagen, um die Leichen der Gefallenen zu bergen. Nur Menschen sind zu finden. Die Sin’dorei sind lange geflohen.

Aeshlynns Musik wird erhaben, als sich die Magister des Sonnenzornturms sammeln, um ihr neuestes Mitglied zu begrüßen. Alle Zweige der Magie kennt dieser und wachsame Blicke gehen zu ihm, der eine neue Macht in Silbermond darstellen könnte. Langsam verneigt er sich mit kaltem Blick und hinter ihm verbeugt sich ein Ghul mit rabenschwarzem Haar.

Die Musik verklingt und die Illusion schwindet langsam. Aeshlynn senkt die Harfe und verbeugt sich.

PiratenliedBearbeiten

Nach „Dark Lady“ von Bedlam Bards  http://www.youtube.com/watch?v=0qFwWgBnHQY



Aeshlynn spielt eine muntere Melodie auf. In ihr klingt das Kreischen von Möwen und das Rauschen des Meeres mit. Piraten grölen, um einen Tisch versammelt, ein Lied und heben ihre Becher zu Ehren ihres Kapitäns. Dieser schaut während des Gelages öfter  zu der Galionsfigur auf, einer schönen, jungen Maid.

„Heil Dir, Lady fair, meine einzige Liebe.“ Und die Figur lächelt.

Waffengeklirr ist zu hören, als die Musik martialischer wird. Kämpfer  treffen auf einem Schiff aufeinander, als die Piraten es entern. Goblins schreien, Menschen wimmern vor Schmerzen und Trolle brüllen, während der Kampf tobt. Bald weht über beiden Schiffen die Totenkopfflagge. Der Kapitän verbeugt sich vor der Galionsfigur.

„Dank Dir, Lady fair, meine einzige Liebe.“ Und die Figur lächelt.

Die Musik flüstert und sucht, während der Piratenkapitän die blutbefleckte Treppe hinunter steigt,  in den Bauch des eroberten Schiffes. Hungrig schweift sein Blick umher. Wo sind die Schätze? Die Augen blitzen, als er im Lagerraum eine Bewegung sieht. Eine junge Elfenmaid kauert zwischen den Kisten. Er ergreift sie und zerrt sie nach oben. Dort lacht er und winkt der Galionsfigur zu.

„Dank Dir, Lady fair, meine einzige Liebe.“ Und die Figur lächelt.

Sanft klingt das Harfenspiel, zart und verführerisch webt die Harfnerin ihre Magie. Wunderschön ist die Gefangene. Goldenes Haar und Saphiraugen sind ein Schatz, den der Kapitän mehr und mehr begehrt. Bald liegt die Maid in seinem Bett, ihr Körper seinen Augen, seinen gierigen Händen ausgeliefert.

„Ergib Dich mir, Lady fair, meine Liebe.“ Und die Figur am Bug weint.

Leidenschaftlich und voller Feuer spielt die Harfe, während der Kapitän sich mehr und mehr in den Armen der schönen Gefangenen verstrickt. Verlangen wird zu Zärtlichkeit, Lust wird zu Liebe.  Eines Tages wird die Sklavin zur Herrin und der Kapitän beschließt, sie auf ewig zu seiner Frau zu machen. Die Harfe lacht voll Freude, als er dies der Mannschaft verkündet.

„Auf ewig mein, Lady fair, meine einzige Liebe.“ Und die Figur am Bug grollt.

Diese Nacht tobt ein Sturm um das Schiff. Wellen tosen. Blitze zucken. Donner grollt. Eine Woge fegt über das Deck. Goldenes Haar blitzt in der Gischt auf und versinkt im Wasser. Als der Sturm endet, herrscht Totenstille auf dem Schiff. Nur die Figur am Bug lacht.

Die Musik erstirbt. Die Stimme der Bardin wird leiser. Düster raunt sie von einer Mär, von der Seefahrer nur  im hellen Sonnenlicht zu flüstern wagen. In Sturmnächten segelt ein Schiff durch die Dunkelheit. Das Totenkopfbanner weht wild. Männer grölen an Deck und heben ihre Becher zu Ehren ihres Kapitäns. Dieser schaut aber nur zur Galionsfigur empor.

„Heil Dir, Lady fair, meine einzige Liebe.“ Und die Figur lächelt.

Halistra Dämmerstern Bearbeiten

Aeshlynn schaut in die Runde der Zuhörer. „Dies ist ein Lied über einen Sieg in unserem Krieg gegen die Allianz. Ein kleiner Sieg, aber einer, der sicher noch Folgen haben wird.“

Harfenmusik beginnt und die Stimme der Bardin erhebt sich, als sie vom Meer singt, von Schiffen, die auf den Gewässern segeln, von Kanonen und Schwertergeklirr, als die Helden der Horde und die Soldaten der Allianz aufeinander prallen.

Die Musik wird leiser. Ein spöttisches Lachen klingt in ihr. Nicht nur Soldaten kämpfen. Piraten schleichen um die Schlacht, wie Hyänen um ein jagendes Löwenrudel. Selten sieht man die Weißmeerbukaniere, die Wolkenbrecher oder andere "Helden" ehrlich Mann gegen Mann kämpfen. Lieber plündern sie, was schon tot auf den Wassern treibt. Kleine Beute, gefunden bei aufgeblähten Wasserleichen.

Und der Krieg verlangt Gold. Wo Sin’dorei und Orcs für Ehre und ihre Heimat kämpfen, da streiten die Soldaten der Allianz für ihren Sold. Und wo immer die Kriegsschiffe unter dem Löwen segeln, da segeln auch die Transporter mit den Schätzen. Ein lohnendes Ziel für Freibeuter und Piraten gleichermaßen.

Aeshlynn webt ihre Zauber in das Lied und ein gewaltiges Schiff scheint über ein blutrotes Meer zu segeln. Es starrt vor Kanonen und Soldaten im blaugoldenen Wappenrock halten aufmerksam Wache. Ein reicher Preis, aber schwer zu erreichen. Selten wird ein einzelnes Schiff solch eine Prise aufbringen.

Der Goldtransporter der Allianz verschwindet im Nebel und ein kleineres wendiges Schiff taucht auf. Auf seinem Hauptmast wehen die Flaggen von Silbermond und dem Haus Dämmerstern unter dem Totenkopfbanner der Korsaren. Auf dem Deck steht eine Blutelfe, für diejenigen, die den Adel von Silbermond gut kennen, als Halistra Dämmerstern, das schwarze Schaf ihres Hauses zu erkennen.

Die Musik wird martialischer, Themen von alten Kriegsliedern der Sin’dorei sind in ihr verwoben. Aeshlynn singt davon, wie die Soldaten der Blutschwinge sich zum Kampf bereit machen, unbeeindruckt von der Übermacht, die sie auf dem Schiff der Allianz erwartet.

Aeshlynn ändert nun die Melodie vollkommen. Sie singt vom Brachland. Von dem Krieg, der dort tobt. Leiser Spott ist zu hören, als sie die Allianz erwähnt, Lob gilt den Kämpfern der Rebellen, die ersteren wieder und wieder den Sieg ermöglichen im Kampf gegen die Kor’kron. Und wieder schleichen Piraten um die Schlachtfelder herum.

Oh ja, auch sie möchten ein Teil der Beute erhaschen. Das Schatzschiff der Allianz wurde in einem Sturm vom Rest der Flotte getrennt, so hatten ihre Späher ihnen mitgeteilt. Doch so sehr das Gold lockt, so sehr fürchten die Hyänen der Meere die Schwerter der Allianz und so hecken sie einen feigen Plan aus.

Die Nacht senkt sich über das Meer und nur ein Leuchtturm weist den Weg. Die Harfe raunt leise, während das Wasser sich unter dem Kiel des Goldtransporters teilt. Die Soldaten an Bord entspannen sich, als ihr Schiff sich Ratchet nähert, vertrauend auf die Neutralität der Stadt.

Aber was ist das? Die nachtblinden Augen der Menschen erkennen nicht, was die Sin’dorei nur zu gut sehen. Kein Leuchtturm erhebt sich am Ufer, der Transporter segelt stattdessen direkt auf Klippen zu, über denen sich ein Licht erhebt, gewoben aus Magie. Und am Ufer warten schon kleine Gestalten in deren Händen die Entermesser blitzen.

Halistra Dämmerstern ruft ihre Mannschaft beisammen. Entschlossenheit klingt in der Stimme der Bardin, als sie von der Rede der Korsarin singt. Statt einem Gegner stehen der Blutschwinge zwei entgegen. Aber dies wird Silbermond und Haus Dämmerstern erst recht zur Ehre gereichen. Das Gold wird ihnen und nicht der Allianz oder gar gierigen Goblins gehören.

„Wartet“ befiehlt sie. „Wartet und sobald die Hunde der Allianz und die Hyänen der Goblins sich ineinander verbissen haben, werden wir über sie hineinbrechen. Schwert und Zauber der Sin’dorei werden den Preis erringen, der nur dem Mutigsten gehören darf.“ Die Noten der Harfe sind hart und klar wie Stahl. Lichter blitzen auf. Schwerter im Mondschein.

Aeshlynns Stimme erhebt sich über dem lauten Spiel der Harfe. Menschen und Goblins prallen aufeinander, während die Blutschwinge sich nähert. Die Bardin besingt das Klirren von Schwert auf Schild. Das Knallen von Pistolen. Eher unwillig erwähnt sie auch den Mut der Menschen, die so völlig überrascht waren und dennoch nicht klein bei geben.

Und noch grösser wird die Verwirrung, als Halistra ihre Kämpfer über die Reling führt. Feuer, der größte Feind der Seefahrer, zuckt über das Deck und Mensch und Goblin flüchten in das Wasser. Klingen blitzen im Mondlicht und bringen den Tod. Im Harfenspiel und der Stimme der Bardin schwingt Triumph mit, als die Sin'dorei ihre Gegner an der Reling zusammentreiben.

Halistra hebt ihre Hand und eine kleine Gruppe ihrer Kämpfer bewegt sich im Schutz des Getümmels fort, unter Deck. "Narren" murmelt ihr Leutnant, als kein einziger Gegner dort zu treffen ist. Schnell ist das Gold gefunden und die Kisten schweben hinter ihm nach oben.

Leise leise spielt die Harfe, als Halistra erneut ihre Hand hebt und einer der Magier Nebel ruft. Nebel, der auch die Zuhörer einhüllen mag. Ein kühler Wind umweht sie und sie könnten Tau auf ihrer Haut spüren. In Schutz des Nebels wird der Schatz sicher an Bord der Blutschwinge gebracht.

Der Nebel lichtet sich und die Korsarin ruft zum Rückzug. Hastig bewegen sich die Sin'dorei an Bord ihres Schiffes. Ein glücklicher Wind steigt in seine Segel und treibt es vom Kampfesschauplatz fort, wo Menschen und Goblins erschöpft stehen und sich verwirrt anschauen.

Eine Fanfare erklingt. Die Blicke gehen zum Schiff der Sin'dorei, wo Halistra Dämmerstern am Heck steht und eine Kiste emporhebt. Spöttisches Lachen erklingt und spiegelt sich im Lied der Harfe wieder, als die Zurückgelassenen erkennen, um was für eine Kiste es sich handelt. Das Gold. Das Gold, um das sie so heftig gekämpft hatten.

Mit einem kräftigen Stoß wird die Kiste über Bord geworfen, taucht kurz unter und treibt dann im Wasser. Kapitän Dämmerstern erhebt erneut ihre Hand. Im Licht der aufgehenden Sonne blitzt Gold auf und dann entschwindet die Blutschwinge den Augen von Goblin und Mensch.

Aeshlynn senkt ihre Harfe und lächelt. Ihr Blick geht in die Runde. "Das Gold wird Haus Dämmerstern und Silbermond gleichermaßen zu Gute kommen. Aber lasst uns hoffen, dass das Kopfgeld der Allianz nicht zu viele Goblins in unsere schöne Stadt lockt. Es ist… recht hoch."

Die Elfe und der Troll Bearbeiten

(WoW-Variante)

In den Wäldern von Kalimdor

Lebte einst ein Troll

In einem Teich so rein und klar,

Der von Bäumen umgeben war

Und von Fischen voll.

Dann eines schicksalsschweren Tages,

Als er gerade friedlich schlief,

(Nun – eigentlich war es schon abends:

Die Sonne stand schon ziemlich tief)

Kam eine Gruppe von Wanderern an,

Zwei Gnome, eine Elfe, ein Menschenmann.

„Schmutzig und zerlumpt sind wir

Und ich sehe aus wie ein wildes Tier!

Ach wär‘ doch ein Bad in der Nähe!“

So klagt laut die Elfenmaid,

Betrachtet ihr verschmutztes Kleid

Und geht, ob sie eins sähe.

Warum muss sie von allen Flecken

Gerade DEINEN Teich entdecken?

Oh Troll! Hab‘ acht! Hab‘ acht!

Sie sieht den Teich so klar und rein,

Zögert nicht, steigt gleich hinein.

Der Troll, grad erwacht, zur Tat bereit,

Taucht auf und sieht die Elfenmaid.

Sie blickt ihn an und schreit.

Der Troll spricht freundlich eine Bitte:

Sie möge doch den Teich verlassen;

Sie schreit nur. Er kann’s gar nicht fassen

Und greift sie schließlich um die Mitte,

Um sie aus seinem Teich zu nehmen.

Die Elfe sollte sich was schämen!

Was diese Elfen so alles wagen!

Sie baden bei Fremden, ohne zu fragen,

Verschmutzen die Wohnung und kommt man dann,

Fangen sie gleich zu zetern an,

Für die einfachste Höflichkeit

' 'Haben Elfen wohl keine Zeit!

Da! plötzlich schlägt die Elfe zu.

Der Troll ist ganz erschrocken.

Ein Schlag, ein Zweiter, beide treffen!

Der Troll ist von den Socken.

Der Troll lässt los und fällt ins Wasser,

Die Elfe ist  baff, der Troll noch baffer:

Wer hätte das von ihr gedacht?

So klein, so zart und sooo viel Kraft!

Plötzlich hören beide Schritte,

Schwere feste Männertritte.

„Wenn mich schon Frauen so hart schlagen,

Was müssen erst die Männer wagen?“

Denkt sich der Troll, hält seinen Kopf,

Nimmt die Gelegenheit beim Schopf,

Weicht zurück und taucht ins Wasser,

Schreit: „So wird man Elfenhasser!“

Und packt seine Siebensachen,

um sich auf den Weg zu machen.

Die Gegenwart von solchen Leuten

Sollte man wohl besser meiden.

Für einen gesitteten friedlichen Troll

Treiben sie es gar zu toll.

Später sagte er Verwandten,

Brüder, Schwestern und auch Tanten,

Dass man mit den Elfenmaiden

Nur eines tun kann, sie zu … meiden.

„Hütet euch vor Elfenfrauen.“

Lernt jetzt jeder Troll als Kind.

„Sie sehen so klein und zerbrechlich aus,

Obwohl sie furchtbar sind.“

Ein taurisches Märchen Bearbeiten

Vor langer Zeit hatte die Erdmutter die Welt erschaffen und schaute erfreut mit ihren beiden Augen auf sie hinab. Unter ihrem Blick erstreckte sich ein buntes Bild. Bäume bildeten gigantische Wälder. Auf den Wiesen wuchsen Gräser und Blumen voller Vielfalt. In den Gewässern schwammen Fische und am Himmel flogen die Vögel.

Aber während ihr Blick auf ihrem Werk ruhte, wurde sie einer Unruhe auf den Lichtungen und Wiesen gewahr. Die Blumen flüsterten zornig untereinander, stritten sich. Tagelang raschelte es, ob der Wind wehte oder nicht, ob An'she oder Mu'sha leuchteten, bis die müden Bienen und Grashüpfer zur Erdmutter flehten, doch mit den Blumen zu sprechen.

Die Erdmutter erhörte ihre Bitten und wandte sich an die Blumen. „Meine Kinder, etwas entzweit Euch. Bitte nennt mir den Grund Eures Streites, damit ich Euch helfen kann.“

Ein Gänseblümchen hob seinen Kopf. „Erdenmutter. Unsere Heimat ist schön und wir danken Dir. Aber wir sind an sie gebunden und können den Boden, auf dem wir leben, nicht verlassen. Die Bären zertreten uns, die Hasen fressen uns und wir können nicht fliehen. Dein Werk ist großartig, aber wir können es nicht sehen. Und keiner beschützt uns.“

Eine Glockenblume erklang entrüstet. „Undankbare. Haben wir nicht die schönsten Farben? Sind wir nicht eine Freude für jeden, der uns sieht? Dienen wir nicht dem Plan unserer Mutter, indem wir unser Teil tragen? Beschwert sich der Hase, wenn der Wolf ihn frisst? Klagt der Lachs, wenn ihn der Bär aus dem Wasser holt?“

Wilder Streit brach unter den Blumen aus. Einige verteidigten die Erdmutter und ihren Plan für die Blumen, andere beschwerten sich bitterlichst und baten um Hilfe. Einige sprachen von Verteidigern, so wie die Treants und Urtume die Bäume schützten, andere verlangten Klauen und Zähne, wie die Raubtiere sie hatten, um sich zu wehren. Und wieder andere, bescheidener, baten um Beine, um ihren Feinden entkommen zu können.

Die Erdmutter betrachtete ihre Kinder. „Ihr Blumen habt einen Platz in der Natur, aber Euer Leid berührt mich. Daher möchte ich denen von euch, die unglücklich sind, Flügel anbieten. Fliegt euren Feinden davon. Reist umher und besucht die Welt.“ Und viele Blumen nahmen dieses Angebot an.

Auf den Wiesen und Lichtungen sah man ein buntes Spektakel. Rote und grüne, blaue und gelbe und bunte Flügel schlugen und eine neue Schöpfung erhob sich in den Himmel. Die Schmetterlinge setzten an, davon zu stieben, als die zurück gelassenen Blumen nach ihnen riefen.

„Verlasst uns nicht. Ihr seid doch unsere Brüder und Schwestern, unsere Freunde und Verwandten. Kommt zurück.“ Und die Schmetterlinge erhörten sie.

Seitdem fliegen Schmetterlinge und Motten über die Wiesen und Waldlichtungen. Sie besuchen ihre Verwandten, die Blumen, tragen Nachrichten und Tratsch aus der Entfernung für sie herum. Sie erzählen, wie das Leben auf der Nachbarlichtung oder am Waldesrand ist. Und als Dank werden sie köstlich bewirtet.

Und während Blumen und Schmetterlinge weiterhin hilflos scheinen, so erscheint ihnen ihr Leben doch deutlich fröhlicher und die Bienen und Grashüpfer haben sich seitdem nicht mehr bei der Erdmutter beklagt.

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