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Lordaeron den Menschen Über Kämpfe und Idiotie

Über Kämpfe und Idiotie


Ihr betretet eine Taverne und da ihr interessiert seid fragt ihr nach dem Feldzug in Lordaeron, der vor einigen Monaten Endete. Irgendwann winkt Euch ein Mann herbei, der an einem Tisch sitzt und ein Glas Wein trinkt.*


Ihr wollt wissen wie es damals zuging, bei unserem Feldzug?

Nun, ich erzähle Euch gerne von den Vorkommnissen an jenen düsteren Tagen in Arathi. Düster für mich und für die Armee.


Schon als die mich der Befehl erreichte die Karren nach Stromgarde zu bringen war mir flau im Magen. In einer grossen Festung, eingesperrt. Nunja, für den Moment bestimmt Klug aber… Auf lange Sicht machten wir es der Horde dadurch nur leichter uns einzukesseln. Ich weis immer noch nicht ob sie uns in jenen Tagen wirklich belagerten. Aber den Anschein hatte es.

Schon in der Feste wurden erste Stimmen gegen Isenweg laut. Und sie wurden immer lauter je länger wir in diesem Loch festsassen. Diese verfluchten Spione kamen über die Mauer und die halbe Armee wurde paranoid. Warum sich in der Nacht bedrohen lassen, warum hier drin sitzen? Die Antwort darauf war genauso simpel wie gutmütig. “Die Verletzten müssen erst wieder genesen, so dass sie auch stehen können.“ Hiess es. Ich hätte anders entschieden aber… Das interessierte niemanden. Ich war schliesslich auch nur dafür zuständig, dass sie alle etwas zu Essen hatten, nicht wahr? Undankbares Pack.

Naja. Jedenfalls stiessen die meisten die ähnlich dachten wie ich auf Glatteis. Man wollte nichts davon hören. Unsere glorreichen Offiziere verboten es. Ja… die glorreichen Offiziere die bei den ersten Angriffen an vorderster Front standen und wie Finnson in der Luft zerfetzt wurden. Ich war wohl der einzige der Feige oder Klug genug war abstand zu halten. Und ich tat gut daran.

An dem ganzen undankbaren Trupp habe ich mich auch gerächt… Wenn man doch nur einmal das Versorgungsregister angesehen hätte dann würde… Lassen wir das. Der Höhepunkt dieser drei Tage Arathi war der Auszug. Noch nie habe ich eine solche Truppe dabei beobachtet wie sie eine Viertelstunde braucht um eine Reihe zu bilden… Eine REIHE! Verflucht noch ein wer wirbt solche Söldner an? Jemand dem sonst niemand folgen würde sage ich Euch!

Warum ich dann dabei war?

Naja, das… ist eine sehr lange Geschichte und ich erläutere sie nur ungern.

Aber weiter.


Jedenfalls zog die Truppe ohne Probleme weiter, bis zum Wall zwischen Arathi und Hügelland. Dort stand die Horde und zeigte uns, dass sie zu allem bereit war. Sie zeigten uns ihre hässlichen Visagen. Wenn sie uns hier auch nur einen Tag länger aufhalten würden wäre der ganze Feldzug zum scheitern verurteil bevor wir überhaupt in Lordaeron waren. Also befahl Isenweg das, was ein ausgebildeter Offizier wohl zuletzt getan hätte… Einen Frontalen angriff auf eine riesige, stark befestigt und vor allem gut bestbesetzte Mauer. Schon da musste ich ein erstes mal Seufzen. Ich sah meine Leute an, die Männer und Frauen der Versorgung und war mir sicher, dass sie durch so einen dummen Schachzug bestimmt nicht ihr Leben lassen würden. Nicht, wenn ich es verhindern kann. Also gab ich Anweisung abstand zu halten. Die Truppen stürmten vor bis zum Tor, bis wir sie nicht mehr sahen… und schon geschah es. Einige Verlassene wurden übersehen und wollten auf die Versorgung los. Eine Priesterin und ein Mann vom Begleitschutz lösten sich von der Gruppe um ihnen den gar aus zu machen. Sie waren die einzigen… Ich dachte nich daran weitere Soldaten zur Unterstützung zu schicken. Und nun sahen wir zu, wie die beiden von den Verlassenen ohnmächtig geschlagen wurden. Und dann kamen die Verlassenen zu nahe und wurden zu Boden geschlagen. Ich gab daraufhin den Befehl die Verwundeten zu versorgen, jedem Untoten noch einmal das Schwert in die Brust zu stossen und dann langsam vor zu marschieren.

Vorne am Tor war der Tot und die Zerstörung zu riechen und zu sehen. Unsere Männer hatten eine Reihe gebildet, wie die Horde. Sie hielten der Horde stand, ja drängten sie sogar zurück. Aber dann. Stürzten sich alle Feinde auf einmal auf die Linie, das letzte, was man von Isenweg hörte bevor er den Boden küsste war “Linie halten“ Seine Mut imponierte mir, er stand bis zuletzt zuvorderst. Aber Mut und Dummheit liegen so nahe beieinander, dass ich nicht einschätzen kann von was der Mann zu dem Zeitpunkt mehr erfüllt war. Ich gab meinen Soldaten sofort den Befehl zum Rückzug. Sie würden Heute nicht fallen. Die Wagen machten kehrt und erstaunlicherweise konnten unsere Truppen doch noch einen Sieg davon tragen. Einen teuren Sieg. Aber es war einer und dementsprechend durfte gefeiert werden.

Die alten Ideale von Lordaeron spornten mich an und trieben mich dazu weiter zu machen, trotz der Führung, die in meinen Augen länger hätte in einer Akademie bleiben sollen, trotz der Söldner und trotz dem undisziplinierten Haufens. Wir waren ein verflucht schlechter Haufen aber ich dachte wir würden bestimmt siegen, verflucht wir mussten siegen.

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