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Östliche Königreiche
Östliche Königreiche WoD
Siedlungen/Orte: Allianz 32px Eisenschmiede
Allianz 32px Gnomeregan
Horde 32px Silbermond
Allianz 32px Sturmwind
Horde 32px Unterstadt
Lage: Azeroth (Großes Dunkles Jenseits)
WoWPedia: Eastern Kingdoms

Die Östlichen Königreiche sind eine Gruppe mehrerer Inseln welche sich nach der Teilung der Welt nach dem Krieg der Ahnen im Zuge der Großen Teilung 10.000 Jahre vor der Öffnung des Dunklen Portals gebildet haben.

Hintergrund Bearbeiten

Die Große Teilung (10.000 vDP) Bearbeiten

Als gegen Ende des Krieges der Ahnen der Brunnen der Ewigkeit zerstört wurde[1], versanken fast 80% von Kalimdors ursprünglicher Landmasse am Grund des Meeres und übrig blieben einige Kontinente und kleinere Inselgruppen.[2]

Dort, wo sich einst die Stadttore befunden hatten, gähnte nun eine Schlucht, so breit wie ein Palastflügel. Erdbeben erschütterten die Stadt und brachten die Gebäude zum Einsturz, die den Dämonenangriffen bislang widerstanden hatten.[1] Hügelketten wurden hinweg gerissen. Ganze Landschaften stürzten in den wirbelnden, gierigen Mahlstrom. Krasus beobachtete, wie Siedlungen und Dörfer – zum Glück längst verlassen – innerhalb eines Herzschlags verschwanden. In seinem Todeskampf verschlang der Brunnen alles. Nichts konnte sich ihm entgegen stellen. Die Zerstörungen der Brennenden Legion waren kein Vergleich zu dem, was sich gegenwärtig abspielte.[3] Gigantische Wellen krachten gegeneinander. Innerhalb von Sekunden ergossen sich Tausende Tonnen Wasser in das Becken, das einst den Mittelpunkt des Kontinents gebildet hatte.[3]

Die Ankunft der Hochelfen (7.300 vDP) und die Gründung von Quel'Thalas (6.800 vDP) Bearbeiten

7.300 Jahre vor der Öffnung des Dunklen Portals kam es jenseits des Meeres auf Kalimdor zur Verbannung der Hochelfen. Unter Dath'Remar Sonnenwanderers Führung segelten die Hochgeborenen auf Schiffen über das Meer und erreichten schließlich jenes Land, welches später "Östliche Königreiche" genannt werden sollte.[4] Das Land, welches sie erblickten, präsentierte sich mit üppigen Wäldern und einer reichen Tierwelt. In einer Gegend, dem späteren Tirisfal, stießen sie auf eine primitive Gruppe Menschen, welche um eine Silberne Hand siedelten. Zudem bemerkten die Hochgeborenen starke Magie, welche unter der Oberfläche des Landes schlummerte.[5]

Nach mehreren Jahren des Umherstreifens im nördlichen Lordaeron gründeten die Hochelfen "das Hohe Reich", Quel'Thalas, am nördlichsten Ausläufer der Östlichen Königreiche. Das Gebiet war allerdings nicht unbewohnt und schon bald kam es zu schweren Konflikten mit den ansässigen Amani.[6] Dath'Remar nutzte eine von Illidans Phiolen mit dem Wasser des Brunnens der Ewigkeit, welche er kurz vor der Abreise aus Kalimdor entwendet hatte, und schuf den Sonnenbrunnen.[7] Danach verwarfen die Hochelfen die "alten Wege" ihrer kaldoreischen Brüder, lehnten Elune und den Mond ab und wandten sich stattdessen der Sonne zu.[8] Zudem wurden sie über die Zeit unter einem neuen Namen bekannt: Hochelfen, anstelle von "Hochgeborene".[7]

Aufstieg und Expansion Arathors (2.800-2.700 vDP) Bearbeiten

Die verschiedenen Stämme der Nachfahren der Vrykul aus Tirisfal, die Menschen, gediehen über die Jahrtausende. Sie entwickelten Frühformen des Druidentums und praktizierten Schamanismus. Sie waren sich allerdings selbst der größte Feind, und es kam immer wieder zu Rangeleien und kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Stämmen. Einer dieser Stämme, die Arathi, sah darin einen schwerwiegenden Fehler, zumal die Angriffe der Trolle aus Zul'Aman stetig zunahmen. Der Kriegsherr Thoradin bemühte sich, die Stämme zu vereinen, wahlweise diplomatisch, wahlweise kriegerisch, um den Trollen eine vereinte Front entgegenstellen zu können. Nach nur sechs Jahren hatte er sein Ziel erreicht, sah aber davon ab als Tyrann aufzutreten. Indem er die Stammesanführer zu führenden Generälen seines neuen Reiches machte, sicherte er sich ihre Loyalität und wurde zum König ernannt. Thoradin befahl den fähigsten Handwerkern, die prachtvolle Hauptstadt Strom südlich von Tirisfal zu errichten sowie einen großen Wall, um die Menschen vor weiteren Trollangriffen zu schützen.[9][10]

Nach dem Sieg über die Amani in den Trollkriegen und dem Bündnis mit den Hochelfen auf Quel'Thalas[11] expandierte Arathor in alle Richtungen. Die Anzahl der Magier wuchs stetig und die unter Thoradin errichteten Außenposten im Zuge der Trollkriege wurden zu florierenden Handelsniederlassungen. Über die Zeit entwickelten diese Außenposten, darunter Gilneas und Kul Tiras, ihre ganz eigenen Gepflogenheiten und gewannen zunehmend an Autonomie.[12]

Zerfall des Großreichs (1.200 vDP) Bearbeiten

Im Laufe der Zeit gewannen Arathors Außenposten zunehmend an Autonomie und die Kontrolle Stroms schwand. Die Inselbastion Kul Tiras führte ihre Traditionen des Schiffsbaus und des Seehandels fort und legte den Grundstein für die mächtigste Flotte Arathors. Der einzige wirkliche Konkurrent, Gilneas, vermochte nicht mitzuhalten, und konzentrierte sich stattdessen auf den Ausbau einer Landarmee, und zog damit mit Alterac gleich. Gilneas und Alterac unternahmen oft gemeinsame Expeditionen, um die Grenzen Arathors zu schützen und stießen in Khaz Modan dabei auf die Zwerge und Gnome. Die Menschen freundeten sich rasch mit beiden Völkern an und trieben Handel und tauschten ihr Wissen über Schmiedekunst, Ingenieurskunst und sogar Arkane Magie aus.[13]

In wirtschaftlicher Hinsicht vermochte Strom über die Jahre nicht, mit den aufstrebenden Ökonomien seiner "Töchterstaaten" zu rivalisieren und viele Adelige zogen nach Norden in Richtung Lordaeron. Thoradins Nachfolger wiederum zog es unter einem Nachfahren names Faldir weit nach Süden, was zur Gründung Sturmwinds führte, welches sich rasch als lokale Macht etablieren konnte. Während die sturen Nachfolger von Ignaeus Trollbann Strom nicht aufgeben wollten, konnten sie der Stadt, welche sie in "Stromgarde" umtauften, nie wieder zu ihrem alten Glanz verhelfen und allmählich machten sich Rivalitäten zwischen den ehemaligen Stadtstaaten Arathors bemerkbar.[14]

Galerie Bearbeiten


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